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Geschlechtergerechter Sprachgebrauch

Emma Shaya Janßen

Generisches Maskulinum

https://www.genderleicht.de/generisches-maskulinum/
  • Unter dem generischen Maskulinum versteht man die Verwendung einer grammatikalischen männlichen Form für Personen- oder Berufsbezeichnungen, wenn damit Personen jeden Geschlecht gemeint sind. Die maskuline Form dient als allgemeiner Oberbegriff für gemischte oder nicht näher bestimmte Gruppen.
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https://utopia.de/news/generisches-maskulinum-anstatt-gendern-mitgemeint-ist-nicht-mitgedacht_669259/
  • Obwohl das generische Maskulinum geschlechtsneutral sein soll, assoziieren viele Menschen die männliche Form meist nur mit Männern, während Frauen, nicht-binäre und andere Personen oft gedanklich unsichtbar bleiben. Dadurch können verstärkte Geschlechterstereotypen und Missverständnisse enstehen, da viele Menschen nicht automatisch alle Geschlechter mitdenken. Selbst wenn erklärt wird, dass alle Geschlechter gemeint sind, reicht es oft nicht aus, um diese männlichen Assoziationen zu verhindern

  • Was ist das Hauptproblem des generischen Maskulinums, selbst wenn es als geschlechtsneutral erklärt wird?
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https://www.bachelorprint.de/richtig-gendern/generisches-maskulinum/
  • Komposita:
  • Komposita bestehen aus zusammgesetzte Wörter (z.B. Fernweh -> die Ferne und das Weh). Das generische Maskulinum bezieht sich nur auf die personenbezogenen Komposita, haben aber keinen direkten Bezug auf eine Person und gelten deshalb meist als neutral.
  • Pronomen:
  • Beim generischen Maskulinum werden häufig männliche Pronomen wie "Jeder", "Keiner", "Der" usw. verwendet, obwohl Personen aller Geschlechter gemeint sind. Damit werden oft mehr Männer als andere Geschlechter assoziiert.
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Beispiele für das generische Maskulinum

  • Personen/Berufe/Rollen:
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    • Mitarbeiter - "Wir suchen noch einen neuen Mitarbeiter."
    • Arzt - "Wir müssen schnell zum Arzt."
  • Pronomen:
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    • keiner/jeder - "Keiner ist perfekt." "Jeder kann machen was er will."
    • wer - "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."
    • einer - "Einer für alle und alle für einen"
  • Komposita:
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    • Arzttermin - "Hast du nicht einen Arzttermin um 12 Uhr?"
    • Mitarbeitergespräch - "Beim Mitarbeitergespräch werden die Arbeitsleistungen besprochen."
  • a
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    Die männlichen Formen werden hier allgemein benutzt und können alle Geschlechter meinen. Das gilt auch für die Pronomen, die für alle Menschen stehen können. Bei den Komposita ist die männliche Form Teil des zusammengesetzten Wortes.
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https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/generische-maskulinum-schon-im-althochdeutschen-vorhanden/
  • Das generische Maskulinum wurde schon im Althochdeutschen verwendet. Wörter wie “Gast”, “Freund” oder “Bürger” wurden im 9. Jahrhundert für Männer und Frauen verwendet. Die historischen Beispiel zeigen, dass solche Bezeichnungen damals nicht ausschließlich auf Männer bezogen waren, stattdessen konnten sie allgemein für Personen oder Gruppen unabhängig vom Geschlecht verwendet werden.
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Reportage über Geschlechtergerechtigkeit

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Geschlechterneutrale Sprache

Verwendung

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Beispiele für geschlechtsneutrale Begriffe

  • • der Lehrer
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    die Lehrkraft
  • • der Arzt
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    die medizinische Fachkraft
  • • der Fahrer
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    die fahrende Person
  • • der Polizist
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    die Polizeikraft
  • • der Schüler
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    die lernende Person
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Varianten

  • 1. Paarform
  • Beide Geschlechter werden genannt.
    • Schülerinnen und Schüler
    • Mieterinnen und Mieter
      Vorteil: sehr verständlich
      Nachteil: lange Formulierungen
  • 2. Gendersternchen (*)
    • Student*innen
    • Mitarbeiter*innen
      Das Sternchen soll auch nichtbinäre Personen einschließen.
  • 3. Doppelpunkt (:)
    • Student:innen
    • Kolleg:innen
      Wird oft empfohlen, weil das Bildschirmleseprogramm den Doppelpunkt meist besser verarbeiten.
  • 4. Binnen-I
    • StudentInnen
    • LehrerInnen
      Heute seltener verwendet.
  • 5. Neutrale Begriffe
    • Studierende
    • Lehrkräfte
    • Team
    • Belegschaft
      Oft die stilistisch flüssigste Lösung.
  • 6. Pronomen vermeiden oder umformulieren
  • Statt:
    • Jeder muss seinen Antrag abgeben.
    • Der Antrag muss abgegeben werden.
      Neutral:
    • Alle müssen ihren Antrag abgeben.
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Warum verwendet man geschlechtergerechte Sprache?

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Pro und Contras

  • Für die Nutzung geschlechtergerechter Sprache:
  • * Geschlechtergerechte Sprache fördert die Gleichbehandlung und macht alle Geschlechter sichtbar.
    • Neutralere Sprache kann helfen, stereotype Geschlechterrollen aufzubrechen.
    • Sprachwandel wirkt oft ungewohnt, wird aber mit der Zeit selbstverständlich.
    • Wer sprachlich nicht vorkommt, wird gesellschaftlich weniger wahrgenommen.
    • Sprache verändert sich ständig und passt sich gesellschaftlichen Entwicklungen an.
    • Gendergerechte Formulierungen ermöglichen mehr Inklusion, auch für intersexuelle und nichtbinäre Menschen.
    • Genderzeichen können ein Zeichen der Solidarität mit einer vielfältigen und emanzipativen Gesellschaft sein.
  • Gegen die Nutzung geschlechtergerechter Sprache:
    • Laut Umfragen lehnt eine Mehrheit der Deutschen gendergerechte Sprache ab.
    • Das generische Maskulinum wird von Befürwortern als geschlechtsneutral verstanden.
    • Manche Menschen empfinden Gendern als aufgezwungene Sprachregel und reagieren mit Ablehnung.
    • Gendern könne Geschlechterunterschiede stärker betonen, statt sie zu überwinden.
    • Genderformen mit Sonderzeichen oder Umschreibungen werden oft als weniger lesbar und verständlich kritisiert.
    • Bei der Barrierefreiheit gibt es Bedenken, da Sonderzeichen nicht von allen Hilfsmitteln problemlos verarbeitet werden.
    • Kritiker sehen Gendern als Projekt akademischer Eliten, das wenig Bezug zum Alltag vieler Menschen hat.
    • Gegenderte Sprache wird häufig als politisches Statement wahrgenommen und kann gesellschaftliche Polarisierung verstärken.
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Gendern in anderen Sprachen

  • Im Englischen wird gendern vor allem durch neutrale Formen wie das "they" eingesetzt, um alle Geschlechter miteinzubeziehen. Im Gegensatzt zum Deutschen gibt es im Englischen keine geschlechterspezifischen Begriffe wie "actress" oder "policeman" stattdessen benutzt man neutrale Formen wie "actor" oder "police officer". Wenn man das Geschlecht einer Person nicht kennt wird das neutrale "they" benutzt. Binäre Formen werden vermieden. Wo möglich, werden Formulierungen gewählt, die nicht auf männlich oder weiblich festgelegt sind.
  • Wie wird im Englischen gegendert?
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    Es werden neutrale Formen verwendet
  • Beispiel:
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    "they" wird als neutrale Form verwendet
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  • Während im Deutschen oft Anpassungen wie „-in“, Gendersternchen oder Doppelpunkt verwendet werden, setzt das Englische auf Neutralität und kontextabhängige Pronomen. Gendern im Englischen ist weniger komplex als im Deutschen, aber dennoch funktioniert es. Durch die Verwendung von neutralen Begriffen, "they" oder "them" und bewusster Wortwahl können Texte gestaltet werden, ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen.
  • Was ist der Unterscheid zwischen dem gendern im Deutschen und im Englischen?
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  • In der Ungarischen Sprache ist das gendern nicht Notwendig, da die Sprache keine grammatikalischen Geschlechter hat. Pronomen werden also ohne einen Unterschied zwischen männlich, sächlich oder weiblich verwendet. Die Ungarische Sprache verwendet nur zwei Artikel "a" und "az", die sich nach dem Anfangsbuchstaben des folgenden Wortes richten. Es werden Personalpronomen wie "ö" verwendet, wenn die Person hervorgehoben oder von anderen abgegrenzt werden soll. In neutralen Sätzen wird das Pronomen oft ganz weggelassen, da die Endung des Verbes bereits zeigt, wer gemeint ist.
  • Wie wird im Ungarischen gegendert?
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    Das gendern ist nicht Notwendig, weil es keine Grammatikalischen Geschlechter gibt.
  • Beispiel:
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    Die Ungarische Sprache verwendet nur 2 Artikel, die sich nach dem Anfangsbuchstaben des Wortes richten. Außerdem werden Personalpronomen wie "ö" verwendet.
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  • Im Deutschen haben nicht nur Menschen ein Geschlecht, sondern auch Tiere und Gegenstände. Der Tisch ist männlich, die Lampe weiblich und das Messer ist sächlich. Im Ungarischen gibt es dagegen eine völlige Gleichberechtigung. Die Katze ist einfach macska. Kein „sie“ oder „er“, solange Sie nicht ausdrücklich dazusagen, dass es ein Kater (kandúr) oder eine Kätzin (nőstény macska) ist. Für Deutsche, die sich an sprachliche Geschlechtervergabe gewöhnt haben, wirkt das wahrscheinlich so, als würde dem Ungarischen eine ganze Sprachebene fehlen. In Wirklichkeit ist es eher so, als hätte man ein paar komplizierte Zusatzregeln einfach weggelassen. Die Sprache spart sich den mühsame Umgang mit Artikeln und Endungen und kommt damit gut zurecht.
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  • Im Spanischen unterscheidet die Grammatik zwischen männlich und weiblich, meistens durch die Endungen -o (männlich) und -a (weiblich) und die Artikel el und la. Das generische Maskulinum wird traditionell verwendet, um gemischte Gruppen zu bezeichnen, was allerdings zunehmend als diskriminierend kritisiert wird. In einigen Kontexten wird versucht, geschlechtsneutrale Endungen wie -e zu verwenden, z. B. todes statt todos oder todas, um nicht-binäre Personen einzubeziehen. Im informellen Sprachgebrauch, z. B. in sozialen Netzwerken, wird das @ genutzt, z. B. alumn@s für alumnos y alumnas. Diese Form ist allerdings nicht offiziell anerkannt.
  • Wie wird im Spanischen gegendert?
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    Es wird traditionell das generische Maskulinum verwendet, es wird sich aber immer mehr darum bemüht, beide Geschlechter spezifisch zu nennen.
  • Beispiel:
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    Es wird immer öfter versucht geschlechtsneutrale Endungen wie -e zu verwenden, z. B. todes statt todos oder todas, um nicht-binäre Personen einzubeziehe.
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  • Die Real Academia Española kritisiert die wachsende Verwendung inklusiver Formen und ist für die Beibehaltung des generischen Maskulinums, sie halten eine Änderung für unnötig. Feministische Kreise argumentieren dagegen, dass Sprache lebendig ist und die soziale Realität widerspiegeln sollte. Politische Maßnahmen in Spanien, insbesondere durch das Ministerium für Gleichberechtigung, fördern die Sichtbarkeit aller Geschlechter in der Sprache.
  • Wieso wird über die Verwendung von mehreren Formen statt nur dem generischen Maskulinium debattiert?
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  • Erklärung:
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    Die RAE ist gegen eine Änderung, da sie diese für unnötig und kompliziert hält. Sie argumentieren damit, dass sie bisher auch so gut zurechtgekommen sind. Feministische Kreise betone, dass Sprache vielfältig ist.
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  • Sowohl im Deutschen, als auch im Spanischen wird das generische Maskulinium verwendet. Im Deutschen gibt es drei Formen: neutral, männlich und weiblich, im spanischen nur zwei: männlich und weiblich. Bei beiden Sprachen wird das generische Maskulinum benutzt um beide Geschlechter zu beschreiben. In beiden Sprachen wird allerdings immer mehr darauf geachtet beide Geschlechter spezifisch zu nennen, etwa mit Doppelnennungen.
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  • Es gibt tatsächlich auf der Welt keine Sprache, die das generische Feminium als Standartform verwendet. Viele Sprachen, wie beispielsweise Spanisch oder Deutsch verwenden traditionell das generische Maskulinium. Es gibt auch relativ neutrale Sprachen. Im Deutschen wurde sogar einmal vorgeschlagen, dass generische femininium zu verwenden, dieser Vorschlag wurde aber abgelehnt. Es sind aber viele Sprachen im Wandel und es wird versucht, beide Geschlechter in die Sprache miteinzubeziehen.
  • Wie stehen Sprachen zum generischen Feminium?
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Gendern in den Medien

https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Gendergerechte Sprache entstand aus der Forderung nach mehr Gleichberechtigung und Sichtbarkeit aller Geschlechter. Besonders seit den 1970er-Jahren wurde kritisiert, dass Frauen in vielen Begriffen sprachlich nicht sichtbar sind. Medien begannen deshalb neue Formulierungen zu verwenden. Dazu gehören Paarformen, neutrale Begriffe oder Genderzeichen. Seit einigen Jahren wird das Thema verstärkt öffentlich diskutiert.

  • Warum entstand gendergerechte Sprache?
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    • Um alle Geschlechteter sprachlich sichtbar zu machen.
  • Beispiel:
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    Die Journalisten → die Journalisten und Journalistinnen
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Im Journalismus soll Sprache verständlich und diskrimminierungsfrei sein. Viele Redaktionen nutzen deshalb gendergerechte Formulierungen. Häufig werden neutrale Begriffe wie ,,Studierende" verwendet. Andere nutzen Genderstern (*) oder Doppelunkt. Ziel ist es, alle Geschlechter sprachlich einzubeziehen.

  • Welche Form wird häufig für geschlechtergerechte Sprache genutzt?
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  • Beispiel:
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    Studenten → Studierende
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Der Pressekodex enthält wichtige Regeln für journalistische Arbeit. Ziffer 1 fordert Wahrhaftigkeit und den Respekt vor der Menschenwürde. Ziffer 12 richtet sich gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder Herkunft. Deshalb wird gendergerechte Sprache oft mit journalistischer Verantwortung verbunden. Eine feste Pflicht zum Gendern gibt es jedoch nicht.

  • Worum geht es in Ziffer 12 des Pressekodex?
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    • Um den Schutz vor Diskriminierung
  • Beispiel:
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    • Eine Berichterstattung soll niemanden wegen seines Geschlechts benachteiligen.
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • In vielen Redaktionen gibt es unterschiedliche Meinungen zum Gendern. Einige Medien führen feste Sprachregeln ein, andere lassen den Mitarbeitenden freie Wahl. Diskutiert werden vor allem Verständlichkeit und Neutralität. Manche sehen Gendern als notwendig, andere als störend für den Lesefluss. Dadurch entstehen immer wieder Diskussionen innerhalb der Medienhäuser.

  • Worüber wird in Redaktionen besonders diskutiert?
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  • Beispiel
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    • Soll man ,,Lehrerinnen und Lehrer" oder Lehrer*innen" schreiben?
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Befürworter sehen Gendern als wichtigen Schritt für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit. Sie meinen, Sprache beeinflusse das Denken der Menschen. Kritiker finden dagegen, dass Genderformen Texte komplizierter machen.

  • Findet ihr Gendern wichtig?
  • 0
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • ARD und ZDF verwenden teilweise gendergerechte Sprache. Oft werden neutrale Begriffe ode kurze Sprechpausen genutzt. Die Sender haben jedoch keine vollständig einheitliche Regel. Moderatorinnen und Moderatoren entscheiden teilweise selbst über ihre Sprache. Dadurch fällt Gendern in verschiedenen Sendungen unterschiedlich stark auf.

  • Wie wird häufig gegendert?
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  • Beispiel:
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    • ,,Liebe Zuschauer...innen"
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/

  • Im Video wird gezeigt, dasss ARD und ZDF bei den ersten Versuchen mit gendergerechte Sprache verschiedene Formen ausprobiert haben, z. B. Beidnennungen oder den Genderstern. Diese frühen Ansätze waren noch uneinheitlich und wurden teilweise diskutiert oder später angepasst.

  • Was lösten die ersten Gender-Versuche aus?
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    • Viele öffentliche Dikussionen im Zusammenhang mit Gendern.
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Auch Zeitungen und Magazine diskutieren über gendergerechte Sprache. Manche Redaktionen nutzen konsequent Genderzeichen. Andere verzichten bewusst darauf. Häufig geht es um die Frage, ob Texte dadurch verständlicher oder schwieriger werden. Deshalb gibt es in vielen Printmedien unterschiedliche Regeln.

  • Nutzen alle Printredaktionen dieselben Gender-Regeln?
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  • Beispiel:
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    • Eine Zeitung nutzt den Doppelpunkt, eine andere keine Genderzeichen.
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Einige Medien erklären ihren Leserinnen und Lesern offen ihre Haltung zum Gendern. Dabei beschreiben sie, warum bestimmte Sprachformen verwendet werden. Oft veröffentlichen sie dafür ihre eigene Leitlinie. Ziel ist mehr Transparenz gegenüber dem Publikum. So sollen Entscheidungen der Redaktion verständlicher werden.

  • Warum erklären manche Medien ihre Gender-Regeln?
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    • Um transparent zu zeigen, warum sie so schreiben.
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https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/

  • Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) befürwortet geschlechtergerechte Sprache. Sie empfiehlt vor allem Doppelnennungen wie ,,Schülerinnen und Schüler" sowie neutrale Begriffe wie ,,Studierende". Diese Formen gelten als besonders verständlich und lesefreundlich.

  • Welche Genderformen empfiehlt die GfdS?
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    Doppelnennungen und neutrale Begriffe, z. B. ,,Schülerinnen und Schüler" oder ,,Studierende"
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird wegen des Gendens häufig kritisiert. Gegner werfen den Sendern mangelnde Neutralität vor. Besonders die Verwendung von Sprechpausen sorgt für Diskussionen. Befürworter sehen darin jedoch eine moderne und inklusive Sprache. Dadurch bleibt das Thema politisch und gesellschaftlich umstritten.

  • Was ist ein häufiger Kritikpunkt?
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Im Radio wird Gendern vor allem durch die Aussprache hörbar. Sprecherinnen und Sprecher nutzen häufig kurze Pausen bei Genderzeichen. Manche Zuhörer finden das störend oder ungewohnt. Andere sehen darin eine Möglichkeit, alle Geschlechter einzubeziehen. Deshalb wird Gendern im Radio besonders intensiv diskutiert.

  • Wie wird Gendern im Radio oft hörbar?
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    • Durch kurze Sprechpausen.
  • Beispiel:
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    ,,Hörer...innen"
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https://www.genderleicht.de/wie-medien-gendern/
  • Im Fernsehen zeigt sich Gendern sowohl in der Sprache als auch in der Darstellung von Menschen. Moderatorinnen und Moderatoren verwenden teilweise gendergerechte Begriffe. Auch Untertitiel und Beiträge werden angepasst. Gleichzeitig achten viele Sendungen auf eine Vielfältige Darstellung von Personen. Dadurch wird das Gendern im Fernsehen für Zuschauer besonders sichtbar.

  • Wo zeigt sich Gendern im Fernsehen?
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Barrierefreiheit beim Gendern

https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Barrierefreiheit bedeutet, dass Informationen für möglichst viele Menschen zugänglich und verständlich sind. Dazu gehören Menschen mit Sehbehinderungen, Hörbeeinträchtigte oder Lernschwierigkeiten. Sprache sollte deshalb klar und leicht verständlich sein.

  • Was bedeutet Barrierefreiheit?
  • Zum Zeigen klicken
    Informationen sollen für möglichst viele Menschen zugänglich und verständlich sein.
  • Beispiel
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    Ein Text kann von einem Screenreader vorgelesen werden.
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https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Screenreader sind Programme, die Texte vorlesen. Genderstern (*) und Doppelpunkt (:) können von diesen Programmen gelesen werden. Wie sie vorgelesen werden, hängt von der Software ab.

  • Was macht ein Screenreader?
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    Ein Screenreader liest digitale Texte laut vor.
  • Beispiel
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    Blinde Menschen können damit Websiten nutzen.
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https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Der Artikel von Genderleicht erklärt, dass der Doppelpunkt oft eine längere Pause erzeugt als der Genderstern. Dadurch kann der Satz schwerer verständlich werden. Deshalb bevorzugt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband den Genderstern.

  • Warum wird der Genderstern oft bevorzugt?
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https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Besonders verständlich sind neutrale Wörter ohne Sonderzeichen. Beispiele sind ,,Team", ,,Personal" oder ,,Menschen". Solche Begriffe werden von vielen Personen leichter verstanden.

  • Welche Begriffe gelten als besonders verständlich?
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    Neutrale Begriffe ohne Sonderzeichen.
  • Beispiele:
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    ,,150 Menschen haben die Veranstaltung besucht."
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https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Zu viele Sonderzeichen in einem Satz können die Lesbarkeit erschweren. Deshalb empfiehlt der Artikel (von Genderleicht), möglichst einfach zu formulieren. Wichtig ist, dass die Texte für die Leserinnen und Leser gut verständlich bleiben.

  • Was sollte beim Gendern vermieden werden?
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    Zu viele Sonderzeichen und komplizierte Formulierungen.
  • Beispiel
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    Statt vieler Sternchen lieber einen einfachen Satz schreiben
    Die Schüler*innen sind in der Schule → Die Lernenden sind in der Schule.
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https://www.genderleicht.de/barrierefrei-gendern-was-soll-ich-beachten/
  • Der Artikel von Genderleicht empfiehlt, beim Gendern immer auf Verständlichkeit zu achten. Neutrale Formulierungen und einfache Sätze helfen dabei, möglichst viele Menschen einzubeziehen. Ziel ist eine Sprache, die sowohl inklusiv als auch gut verständlich ist.

  • Was ist das wichtigste Ziel von barrierefreiem Gendern?
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Gendern in der Schule

Aus welchem Jahrgang kommst du?

  • 0
    24
    14
    0
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Weißt du was gendergerechte Sprache ist?

  • 32
    2
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  • Definition
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    Gendergerechte Sprache ist eine Form der Sprache, die alle Geschlechter sichtbar und sprachlich einbezieht. Sie soll vermeiden, dass nur Männer oder eine bestimmte Gruppe angesprochen wird. Beispiele sind Formulierungen wie ,,Schülerinnen und Schüler", ,,Schüler*innen" oder ,,Lernende"
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Hast du schon einmal gendergerechte Sprache in der Schule gehört oder gelesen?

  • 11
    15
    6
    3
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Findest du gendergerechte Sprache verständlich?

  • 15
    14
    9
    0

  • Beispiele
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    Schülerinnen und Schüler
    Schüler*innen
    Lernende
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Sollte in Schulbüchern gendergerechte Sprache verwendet werden?

  • 12
    19
    7
    4
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Welche Form findest du am besten/ fühlst du dich angesprochen?

  • 32
    9
    0
    2
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Sollte jede Lehrkraft selbst entscheiden dürfen, ob sie gendert?

  • 23
    12
    3
2

Wie wichtig ist dir geschlechtergerechte Sprache?

  • 9
    12
    13
    2
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Hat Gendern deiner Meinung nach Einfluss auf Gleichberechtigung?

  • 23
    7
    3
    3
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Fazit der Umfrage

  • Die Umfrage zeigt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler gendergerechte Sprache kennen und bereits in der Schule begegnet sind. Viele finden sie verständlich, dennoch gibt es unterschiedliche Meinungen zur Verwendung im Schulaltag. Besonders die Form ,,Schülerinnen und Schüler" wird bevorzugt. Insgesamt bleibt das Thema Gendern umstritten, wird aber von vielen als relevant für Gleichberechtigung angesehen.
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