**Schnitt und Nachbereitung**
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Pegeln
  • Unter "Praktische Hinweise zur Aufnahme" sind schon die Voraussetzungen beschrieben, die man kennen sollte.
  • Es ist normal, dass Aufnahmen unterschiedlich laut sind und die lauteste Stelle, der "Spitzenpegel", sehr unterschiedlich ausfallen kann. Schneide ich nun alle Klangschnipsel zusammen, sind manche Aufnahmen lauter, manche leiser, es hört sich nicht schön an.
  • Um sie einander anzugleichen und insbesondere leisere Aufnahmen lauter zu machen, muss man sie (Aus-)pegeln, bzw. "normalisieren".
  • Man kann die Schnipsel markieren und automatisch "normalisieren". Dabei legt man den lautesten Pegel fest, das kann -1 dB sein, und die Aufnahme wird angepasst.
  • Sollte es trotzdem zu einer Unstimmigkeit kommen, weil z.B. ein lauter Knall in einer Aufnahme einen angenommen Durchschnittswert völlig verschiebt (der Rest wäre zu leise, weil allein der Knall schon -1 dB hat), ist etwas Handarbeit gefragt.
  • Man kann auch Soundschnipsel (Clips) ganz oder teilweise markieren und den Pegel von Hand angleichen, aber das ist dann wirklich Arbeit...
  • Wenn sich laute und leise Bereiche in der Aufnahme so weit voneinander entfernen, dass es als störend empfunden wird (ein Kind spricht extrem leise, andere sind sehr laut; Geräusche wirken unausgewo-gen), dann nennt man das den „Dynamikumfang“. Bevor man jetzt jede einzelne Stelle von Hand an-passt, kann hier ein Filter helfen: der „Compressor“.