**Schnitt und Nachbereitung**
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Was erzeugt welchen Eindruck?
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Das ist ein weites Feld... dennoch, ein paar Tipps:
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Abgesehen von der Art, wie die Dialoge eingesprochen wurden, kann man im Schnitt auch einiges bewirken.
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Stille
kann ein Stilmittel sein. Ist aber eine Aufnahme durchsetzt von kleinen Pausen, besteht kein Hörfluss, es wirkt unangenehm. Wenn eine Stille nicht bewusst eine Spannung aufbauen soll, empfehle ich, diese Momente zu markieren und herauszuschneiden. -
Tempo / Überschneidungen
Legen wir Sprecher A und Sprecher B auf zwei Spuren, können sie sich ins Wort fallen, und wir können beim Schnitt bestimmen, wie dicht der Dialog werden soll. So eine Verdichtung kann Tempo, Action, Stress, Anspannung erzeugen. -
Ich würde generell empfehlen, die Clips in mehreren Spuren zu arrangieren. Man hat die Möglichkeit Sprache zu verdichten und Geräusche unterzulegen. Nimmt man alles gleichzeitig auf, ist in einer Nachbereitung kaum noch etwas zu verändern.
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Akzente setzen
Ein Hörspiel ist kein Film. Zwar entwickeln wir auch Hörgewohnheiten, oft mehr unbewusst durch Radio und Fernsehen vermittelt, und es etablieren sich Stile, "man macht das halt so", aber das bedeutet nicht, dass es handwerklich auch gut ist. -
Geräusche können als Akzente punktuell eingesetzt werden und unterstreichen das Entstehen von Bildern im Kopf. Es ist nicht nötig, während des ganzen Hörspiels konsequent Geräusche zu unterlegen, sie verschwimmen zu einem Nebengeräusch. Und aus meiner Sicht sollte man es vermeiden, ein Hörspiel mit einem konsequenten Klangteppich zu unterlegen. Diese Unsitte greift in Tutorials bei YouTube um sich, unterbindet aber die Akzente, die ausgewählte Geräusche bewirken können. Damit sind wir bei der
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Musik,
auch diese ist wichtig. Eine Titelmusik, ein Soundschnippsel um auf eine Gefahr hinzuweisen, auf Spannung oder Entspannung. Oder man verwendet charakteristische Erkennungsmelodien für Orte und Figuren, aber in einem Hörspiel von und mit Kindern führt das zu weit.