diskriminierungsfreie Sprache in der Schule
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Auswertung
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Im Rahmen unseres Projektes haben wir eine Umfrage in den Jahrgängen 7–10 zum Thema „diskriminierungsfreie Sprache“ durchgeführt.
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Man kann verallgemeinernd sagen, dass die meisten eher weniger gut oder nicht ausreichend mit der „diskriminierungsfreien Sprache“ vertraut sind.
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Nur 18 % der Befragten gaben an, sehr gut vertraut zu sein, während 36 % angaben, nicht ausreichend oder gar nicht vertraut zu sein.
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Bei der Aufklärung sieht man ein etwas anderes Muster: Hier geben jeweils gleich viele Befragte an, „gut“/„sehr gut“ oder „schlecht“/eher weniger aufgeklärt zu sein (25 %).
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Etwa 60 % gaben an, die Nutzung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag und im Beruf für wichtig zu empfinden. Gerade einmal 12 % gaben an, diskriminierungsfreie Sprache in diesen Feldern für unwichtig zu halten.
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Auch bemerkenswert ist, dass viele es für richtig halten, in Institutionen wie Behörden, Schulen und Universitäten sowie in interner Firmenkommunikation diskriminierungsfreie Sprache für wichtig zu halten.
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Im Kontrast dazu steht die Verwendung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag der Befragten. Hier gaben gerade mal 18 % an, „bewusst“ oder „eher bewusst“ auf diskriminierungsfreie Sprache zu achten, während 31 % angaben, eher nicht darauf zu achten.
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Bei der Frage, ob sich die Befragten schon einmal durch Sprache diskriminiert gefühlt haben, fielen die Antworten sehr ausgeglichen aus. 37 % gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben, während 35 % angaben, nicht betroffen zu sein.
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Abschließend kann man sagen, dass die Befragten sich zum Großteil noch nicht ausreichend mit dem Thema vertraut fühlen und nicht ausreichend aufgeklärt sind. Viele achten nicht bewusst auf diskriminierungsfreie Sprache im Alltag, halten es aber dennoch für wichtig, in Behörden, Firmen und Schulen diskriminierungsfreie Sprache zu benutzen. Etwa 1/3 der Befragten gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben.