Diskriminierungsfreie Sprache
Santiago BührmannVeränderung von Sprache
Und Bedeutung für Diskriminierungsfreie Sprache
Sprache im Laufe der Zeit
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Sprache ist lebendig und dynamisch. Im Laufe der Zeit haben sich auch Begrifflichkeiten geändert. Begriffe, die heute diskriminierend sind, waren früher selbstverständliche Begriffe. Für diskriminierungsfreie Sprache ist es also wichtig, offen für Anpassung zu sein und zu respektieren, dass alte Begriffe, die man selber noch benutzt hat, früher wie heute falsch sind und nicht mehr benutzt werden sollten.
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Quellen 21.05.2026:
https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html
Was darf man heute noch sagen? Wenn Sprache und Symbole polarisieren | SWR Doku
diskriminierungsfreie Sprache
Was ist das genau?
Definition
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Diskriminierungsfreie Sprache beschreibt Sprache, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und man Menschen nicht auf einzelne Eigenschaften, wie zum Beispiel Herkunft oder Religion, reduziert oder ausschließt. Es gibt keine festen Regeln, es geht lediglich um eine bewusste Wortwahl, um unsere Gesellschaft inklusiver und offener zu gestalten.
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Quellen Stand 21.05.2026:
https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html
https://www.geku.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/fakultaeten/geku/lehrstuehle/brede/Diskriminierungsfreier-Sprachgebrauch.pdf
https://www.gender-und-diversity.fau.de/diversity/inklusion-an-der-fau/diskriminierungsfreie-und-inklusive-sprache/ -
Bedeutung für die Gesellschaft
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Es geht bei diskriminierungsfreier Sprache um das Abbauen von Barrieren, Chancengleichheit und das Abbauen von Vorurteilen. "Feuerwehrmänner" → Kinder wachsen mit dem Gedanken auf, dass nur Männer diesen Beruf ausführen.
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Quelle Stand 21.05.2026:
https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html
Erklärung diskriminierungsfreie Sprache
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In dieser Audiodatei erklärt euch Tjorven, was diskriminierungsfreie Sprache ist.
Leitfaden zur Anwendung diskriminierungsfreier Sprache
So sollte ich sprechen:
Glossar diskriminierungsfreier Sprachgebrauch
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goodimpact.eu LINK
Leitfaden: Wie spreche ich diskriminierungsfrei
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– Verallgemeinernde Gruppenaussagen konsequent vermeiden.
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– Bevorzugt gewählte Selbstbezeichnungen nutzen.
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– Eigene sprachliche Unsicherheiten offenlegen.
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– Eingefahrene Rollenklischees kritisch hinterfragen.
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– Bezeichnungen auf Relevanz prüfen.
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– Ständigen Begriffswandel aktiv mitgehen.
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– Betroffenenperspektive als Maßstab anerkennen.
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Quellen:
https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/M/Migration-Gesundheit/Leitfaden.pdf?__blob=publicationFile&v=3
https://www.oegg.de/wp-content/uploads/2019/12/Leitfaden_PDF_2014.pdf
Wörter die früher Altäglich waren, aber diskriminierend sind.
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- diskriminierender Begriff für Sinti, Roma.
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Zum Zeigen klickenZ*geuner
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- Schwer rassistische Beleidigung.
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Zum Zeigen klickenN - Wort
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- Abwertender Begriff für nicht deutsch gelsene Menschen
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Zum Zeigen klickenK*nacke
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- Koloniale, ungenaue Fremdbezeichnung.
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Zum Zeigen klickenInd*aner
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- Diskriminierende Fremdbezeichnung (Inuit).
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Zum Zeigen klickenEsk*mo
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- Abwertender, rassistischer Begriff.
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Zum Zeigen klickenMischling
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- NS-belasteter, diskriminierender Begriff.
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Zum Zeigen klickenFremdarbeiter
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- Rassistische Abwertung von Staatsbürger.
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Zum Zeigen klickenPassdeutscher
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- Menschenentwürdigende, rechte Metapher.
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Zum Zeigen klickenAsylflut
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- Abwertend für Leistungsträgerinnen.
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Zum Zeigen klickenQuotenfrau
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- Herabsetzende Bezeichnung Frau.
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Zum Zeigen klickenWeib
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- Veraltete, herabgestufte Anrede.
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Zum Zeigen klickenFräulein
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- Homofeindliche, schwere Beleidigung.
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Zum Zeigen klickenSchw*chtel
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- Transfeindliche, verletzende Abkürzung.
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Zum Zeigen klickenTr*nse
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- (als Schimpfwort): Diskriminiert behinderte Menschen.
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Zum Zeigen klickenKrüppel
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- Stigmatisiert psychische Erkrankungen.
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Zum Zeigen klickenIrre
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- Medizinisch veraltet, stigmatisierend.
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Zum Zeigen klickenGeisteskrank
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- (medizinisch): Ehemalige, beleidigende Diagnose.
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Zum Zeigen klickenSpasti
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- (für Kleinwüchsige): Diskriminierende, klischeehafte Bezeichnung.
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Zum Zeigen klickenZwerg
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- Veraltete, diskriminierende Krankheitsbezeichnung.
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Zum Zeigen klickenMongoloide
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- Klassistische, herabsetzende Abkürzung (Asozialer).
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Zum Zeigen klickenAssi
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- Nationalsozialistischer, rassistischer Begriff.
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Zum Zeigen klickenUntermensch
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- (auf Menschen): Biologisch völlig falsch.
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Zum Zeigen klickenEntartet
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- Kolonialer, herablassender Begriff.
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Zum Zeigen klickenEingeborene
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Quellen:
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/wir-bieten-beratung/leitfaden-und-glossar/leitfaden-und-glossar-node.html
https://www.amnesty.de/diskriminierungsfreie-sprache
https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/sprache-im-nationalsozialismus/
https://www.proasyl.de/hintergrund/begriffe-und-fakten-zur-fluchtdebatte/
https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:31eb7e9b-4868-45e8-bf51-a80b0536dd1b/Antirassismus-Glossar_FgR_2024-12-03.pdf -
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Organisationen
Vorbild Funktionen wie gehen Organisationen mit Diskriminierungsfreier Sprache und Kritik um?
Plan International und diskriminierungsfreie Sprache
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Plan International sagt selber, wie wichtig diskriminierungsfreie Sprache ist. Sie versuchen, Stereotypen zu vermeiden. Allerdings muss Plan auch auf die Verwendung von eigentlich falschen Begriffen zurückgreifen, da diese bekannter sind. So werden zum Beispiel Einträge über Spenden für geflüchtete Menschen unter dem Bereich „Flüchtlinge“ geschrieben, obwohl dieser Begriff falsch ist, da so die Projekte schneller gefunden werden und so mehr Spenden gesammelt werden. Dadurch wird die Aufklärung aber umso wichtiger.
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Quelle Stand 21.05.2026:
https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html
Funktion und Rolle von Sprache
Sprache unterscheidet
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Sprache funktioniert, indem sie Dinge voneinander unterscheidet und kategorisiert.
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z. B. die Kategorie: "Stuhl". Unter diesem Wort stellen wir uns häufig einen Gegenstand vor, der eine feste vertikale Fläche hat, vier Beine und eine Lehne. Unter dieser Kategorie können wir allerdings auch Unterscheidungen treffen, bspw. mit dem Wort "Hocker" aufgrund der Abwesenheit einer Armlehne oder dem Wort "Sessel" durch eine weiche Sitzfläche und Lehne.
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Wie wird Sprache diskriminierend?
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Erst wird eine Kategorisierung und Unterscheidung getroffen. Diese wird mit etwas Negativem oder Unterdurchschnittlichem bewertet und anschließend mit Ungleichbehandlung verknüpft.
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Beispiel:
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Wenn man einen Stuhl und einen Sessel in einen Raum stellt, dann wird der Sessel direkt mit etwas Positivem und Besserem in Verbindung gebracht, während der Hocker in unseren Köpfen eher mit negativen Sachen assoziiert wird und tendenziell eher "schlechter" behandelt wird als ein Sessel.
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Es muss beachtet werden, dass diese alle objektiven Unterscheidungen von Gegenständen sind. Bei Menschen ist es nicht so einfach. Beispielsweise werden unter dem Wort "Frau" oder "weiblich" andere Eigenschaften assoziiert als unter dem Begriff "männlich" oder "Mann". Obwohl beides objektive Unterscheidungen sind, verbinden wir mit den Wörtern Eigenschaften und die Art einer Person.
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www.bpb.de LINK
Kritik: Was läuft bisher falsch.
Finanzierung der Antidiskriminierungsstellen
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In 2026 steht die Finanzierung der Antidiskriminierungsstellen noch aus. Der Bund hat noch keinen Finanzierungstopf festgelegt und die Einigung von Bund und Ländern ist kompliziert.
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Unsere Meinung: Es kann nicht sein, dass so etwas im Juni noch aussteht. Lediglich, weil Antidiskriminierungsstellen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen und sich der Bund nicht auf ein einheitliches Finanzierungssystem einigen kann.
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Quellen:
https://ibis-ev.de/antidiskriminierungsstelle-stadt-oldenburg/
https://www.antidiskriminierungsstelle.de
Systematisches verbieten, von gendergerechter Sprache, durch CSU und CDU.
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Die CSU in Bayern und die CDU in Baden-Württemberg arbeiten gezielt gegen eine moderne, diskriminierungsfreie Sprache an. Mit strengen Gender-Verboten in Schulen und Behörden blockieren sie die sprachliche Gleichbehandlung aller Geschlechter.
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Als Grund nennen die Parteien den Wunsch nach Verständlichkeit und den Schutz vor „Bevormundung“. Fachleute entkräften dies jedoch direkt: Feste Verbote von Genderzeichen schränken die Vielfalt ein, machen Menschen bewusst unsichtbar und greifen rechtlich unzulässig in das allgemeine Persönlichkeitsrecht ein.
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Quellen:
https://echte-vielfalt.de/allgemein/verbot-von-gendergerechter-sprache-in-bayern/
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/aktuelles/DE/2024/20240513_gutachten_genderverbote.html
diskriminierungsfreie Sprache in der Schule
Link zu der Umfrage: diskriminierungsfreie Sprache
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docs.google.com LINK
Auswertung
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Im Rahmen unseres Projektes haben wir eine Umfrage in den Jahrgängen 7–10 zum Thema „diskriminierungsfreie Sprache“ durchgeführt.
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Man kann verallgemeinernd sagen, dass die meisten eher weniger gut oder nicht ausreichend mit der „diskriminierungsfreien Sprache“ vertraut sind.
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Nur 18 % der Befragten gaben an, sehr gut vertraut zu sein, während 36 % angaben, nicht ausreichend oder gar nicht vertraut zu sein.
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Bei der Aufklärung sieht man ein etwas anderes Muster: Hier geben jeweils gleich viele Befragte an, „gut“/„sehr gut“ oder „schlecht“/eher weniger aufgeklärt zu sein (25 %).
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Etwa 60 % gaben an, die Nutzung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag und im Beruf für wichtig zu empfinden. Gerade einmal 12 % gaben an, diskriminierungsfreie Sprache in diesen Feldern für unwichtig zu halten.
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Auch bemerkenswert ist, dass viele es für richtig halten, in Institutionen wie Behörden, Schulen und Universitäten sowie in interner Firmenkommunikation diskriminierungsfreie Sprache für wichtig zu halten.
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Im Kontrast dazu steht die Verwendung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag der Befragten. Hier gaben gerade mal 18 % an, „bewusst“ oder „eher bewusst“ auf diskriminierungsfreie Sprache zu achten, während 31 % angaben, eher nicht darauf zu achten.
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Bei der Frage, ob sich die Befragten schon einmal durch Sprache diskriminiert gefühlt haben, fielen die Antworten sehr ausgeglichen aus. 37 % gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben, während 35 % angaben, nicht betroffen zu sein.
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Abschließend kann man sagen, dass die Befragten sich zum Großteil noch nicht ausreichend mit dem Thema vertraut fühlen und nicht ausreichend aufgeklärt sind. Viele achten nicht bewusst auf diskriminierungsfreie Sprache im Alltag, halten es aber dennoch für wichtig, in Behörden, Firmen und Schulen diskriminierungsfreie Sprache zu benutzen. Etwa 1/3 der Befragten gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben.