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Diskriminierungsfreie Sprache

Santiago Bührmann

Veränderung von Sprache

Und Bedeutung für Diskriminierungsfreie Sprache

Sprache im Laufe der Zeit

  • Sprache ist lebendig und dynamisch. Im Laufe der Zeit haben sich auch Begrifflichkeiten geändert. Begriffe, die heute diskriminierend sind, waren früher selbstverständliche Begriffe. Für diskriminierungsfreie Sprache ist es also wichtig, offen für Anpassung zu sein und zu respektieren, dass alte Begriffe, die man selber noch benutzt hat, früher wie heute falsch sind und nicht mehr benutzt werden sollten.
  • Quellen 21.05.2026:
    https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html

Was darf man heute noch sagen? Wenn Sprache und Symbole polarisieren | SWR Doku

diskriminierungsfreie Sprache

Was ist das genau?

Definition

Bedeutung für die Gesellschaft

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Erklärung diskriminierungsfreie Sprache

Leitfaden zur Anwendung diskriminierungsfreier Sprache

So sollte ich sprechen:

Glossar diskriminierungsfreier Sprachgebrauch

Leitfaden: Wie spreche ich diskriminierungsfrei

Wörter die früher Altäglich waren, aber diskriminierend sind.

    • diskriminierender Begriff für Sinti, Roma.
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    Z*geuner
    • Schwer rassistische Beleidigung.
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    N - Wort
    • Abwertender Begriff für nicht deutsch gelsene Menschen
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    K*nacke
    • Koloniale, ungenaue Fremdbezeichnung.
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    Ind*aner
    • Diskriminierende Fremdbezeichnung (Inuit).
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    Esk*mo
    • Abwertender, rassistischer Begriff.
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    Mischling
    • NS-belasteter, diskriminierender Begriff.
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    Fremdarbeiter
    • Rassistische Abwertung von Staatsbürger.
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    Passdeutscher
    • Menschenentwürdigende, rechte Metapher.
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    Asylflut
    • Abwertend für Leistungsträgerinnen.
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    Quotenfrau
    • Herabsetzende Bezeichnung Frau.
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    Weib
    • Veraltete, herabgestufte Anrede.
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    Fräulein
    • Homofeindliche, schwere Beleidigung.
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    Schw*chtel
    • Transfeindliche, verletzende Abkürzung.
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    Tr*nse
    • (als Schimpfwort): Diskriminiert behinderte Menschen.
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    Krüppel
    • Stigmatisiert psychische Erkrankungen.
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    Irre
    • Medizinisch veraltet, stigmatisierend.
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    Geisteskrank
    • (medizinisch): Ehemalige, beleidigende Diagnose.
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    Spasti
    • (für Kleinwüchsige): Diskriminierende, klischeehafte Bezeichnung.
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    Zwerg
    • Veraltete, diskriminierende Krankheitsbezeichnung.
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    Mongoloide
    • Klassistische, herabsetzende Abkürzung (Asozialer).
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    Assi
    • Nationalsozialistischer, rassistischer Begriff.
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    Untermensch
    • (auf Menschen): Biologisch völlig falsch.
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    Entartet
    • Kolonialer, herablassender Begriff.
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    Eingeborene
  • Quellen:
    https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/wir-bieten-beratung/leitfaden-und-glossar/leitfaden-und-glossar-node.html
    https://www.amnesty.de/diskriminierungsfreie-sprache
    https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/sprache-im-nationalsozialismus/
    https://www.proasyl.de/hintergrund/begriffe-und-fakten-zur-fluchtdebatte/
    https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:31eb7e9b-4868-45e8-bf51-a80b0536dd1b/Antirassismus-Glossar_FgR_2024-12-03.pdf
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Organisationen

Vorbild Funktionen wie gehen Organisationen mit Diskriminierungsfreier Sprache und Kritik um?

Plan International und diskriminierungsfreie Sprache

  • Plan International sagt selber, wie wichtig diskriminierungsfreie Sprache ist. Sie versuchen, Stereotypen zu vermeiden. Allerdings muss Plan auch auf die Verwendung von eigentlich falschen Begriffen zurückgreifen, da diese bekannter sind. So werden zum Beispiel Einträge über Spenden für geflüchtete Menschen unter dem Bereich „Flüchtlinge“ geschrieben, obwohl dieser Begriff falsch ist, da so die Projekte schneller gefunden werden und so mehr Spenden gesammelt werden. Dadurch wird die Aufklärung aber umso wichtiger.
  • Quelle Stand 21.05.2026:
    https://www.plan.de/diskriminierungsfreie-sprache-einfach-erklaert.html
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Funktion und Rolle von Sprache

Sprache unterscheidet

  • Sprache funktioniert, indem sie Dinge voneinander unterscheidet und kategorisiert.
  • z. B. die Kategorie: "Stuhl". Unter diesem Wort stellen wir uns häufig einen Gegenstand vor, der eine feste vertikale Fläche hat, vier Beine und eine Lehne. Unter dieser Kategorie können wir allerdings auch Unterscheidungen treffen, bspw. mit dem Wort "Hocker" aufgrund der Abwesenheit einer Armlehne oder dem Wort "Sessel" durch eine weiche Sitzfläche und Lehne.
  • Wie wird Sprache diskriminierend?
  • Erst wird eine Kategorisierung und Unterscheidung getroffen. Diese wird mit etwas Negativem oder Unterdurchschnittlichem bewertet und anschließend mit Ungleichbehandlung verknüpft.
  • Beispiel:
  • Wenn man einen Stuhl und einen Sessel in einen Raum stellt, dann wird der Sessel direkt mit etwas Positivem und Besserem in Verbindung gebracht, während der Hocker in unseren Köpfen eher mit negativen Sachen assoziiert wird und tendenziell eher "schlechter" behandelt wird als ein Sessel.
  • Es muss beachtet werden, dass diese alle objektiven Unterscheidungen von Gegenständen sind. Bei Menschen ist es nicht so einfach. Beispielsweise werden unter dem Wort "Frau" oder "weiblich" andere Eigenschaften assoziiert als unter dem Begriff "männlich" oder "Mann". Obwohl beides objektive Unterscheidungen sind, verbinden wir mit den Wörtern Eigenschaften und die Art einer Person.

Kritik: Was läuft bisher falsch.

Finanzierung der Antidiskriminierungsstellen

  • In 2026 steht die Finanzierung der Antidiskriminierungsstellen noch aus. Der Bund hat noch keinen Finanzierungstopf festgelegt und die Einigung von Bund und Ländern ist kompliziert.
  • Unsere Meinung: Es kann nicht sein, dass so etwas im Juni noch aussteht. Lediglich, weil Antidiskriminierungsstellen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen und sich der Bund nicht auf ein einheitliches Finanzierungssystem einigen kann.
  • Quellen:
    https://ibis-ev.de/antidiskriminierungsstelle-stadt-oldenburg/
    https://www.antidiskriminierungsstelle.de

Systematisches verbieten, von gendergerechter Sprache, durch CSU und CDU.

diskriminierungsfreie Sprache in der Schule

Link zu der Umfrage: diskriminierungsfreie Sprache

Wie vertraut bist du bereits mit dem Konzept der diskriminierungsfreien Sprache

Fühlst du dich ausreichend über antidiskriminierende Sprache Informiert oder aufgeklärt

Achtest du in deinem Alltag aktiv auf die Verwendung antidiskriminierender Sprache

Für wie wichtig hältst du die Nutzung diskriminierungsfreie Sprache im Alltag und im Beruf

In welchen Bereichen sollte diskriminierungsfreie Sprache deiner Meinung nach verpflichtend sein

Fühlten sie sich selbst schon einmal durch die Wortwahl einer anderen Person diskriminiert

Auswertung

  • Im Rahmen unseres Projektes haben wir eine Umfrage in den Jahrgängen 7–10 zum Thema „diskriminierungsfreie Sprache“ durchgeführt.
  • Man kann verallgemeinernd sagen, dass die meisten eher weniger gut oder nicht ausreichend mit der „diskriminierungsfreien Sprache“ vertraut sind.
  • Nur 18 % der Befragten gaben an, sehr gut vertraut zu sein, während 36 % angaben, nicht ausreichend oder gar nicht vertraut zu sein.
  • Bei der Aufklärung sieht man ein etwas anderes Muster: Hier geben jeweils gleich viele Befragte an, „gut“/„sehr gut“ oder „schlecht“/eher weniger aufgeklärt zu sein (25 %).
  • Etwa 60 % gaben an, die Nutzung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag und im Beruf für wichtig zu empfinden. Gerade einmal 12 % gaben an, diskriminierungsfreie Sprache in diesen Feldern für unwichtig zu halten.
  • Auch bemerkenswert ist, dass viele es für richtig halten, in Institutionen wie Behörden, Schulen und Universitäten sowie in interner Firmenkommunikation diskriminierungsfreie Sprache für wichtig zu halten.
  • Im Kontrast dazu steht die Verwendung diskriminierungsfreier Sprache im Alltag der Befragten. Hier gaben gerade mal 18 % an, „bewusst“ oder „eher bewusst“ auf diskriminierungsfreie Sprache zu achten, während 31 % angaben, eher nicht darauf zu achten.
  • Bei der Frage, ob sich die Befragten schon einmal durch Sprache diskriminiert gefühlt haben, fielen die Antworten sehr ausgeglichen aus. 37 % gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben, während 35 % angaben, nicht betroffen zu sein.
  • Abschließend kann man sagen, dass die Befragten sich zum Großteil noch nicht ausreichend mit dem Thema vertraut fühlen und nicht ausreichend aufgeklärt sind. Viele achten nicht bewusst auf diskriminierungsfreie Sprache im Alltag, halten es aber dennoch für wichtig, in Behörden, Firmen und Schulen diskriminierungsfreie Sprache zu benutzen. Etwa 1/3 der Befragten gaben an, sich schon mal durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben.

Umfrage: diskriminierungsfreie Sprache

Wie vertraut bist du bereits mit dem Konzept der diskriminierunsgfreien Sprache

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Fühlst du dich ausreichend über antidiskriminierende Sprache Informiert oder Aufgeklärt

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Achtest du in deinem Alltag aktiv auf die Verwendung antidiskriminierende Sprache

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Für wie wichtig hältst du die Nutzung diskriminierungsfreie Sprache im Alltag und im Beruf

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In welchen Bereichen sollte diskriminierungsfreie Sprache deiner Meinung nach verpflichtend sein

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Fühlten sie sich selbst schon einmal durch die Wortwahl einer anderen Person diskriminiert

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