**Texte**
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Einsprechen
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Die Texte werden bei "trockener" Akustik aufgenommen. Es darf kein Hall, kein unerwünschtes Nebengeräusch die Aufzeichnung beeinträchtigen.
Zufügen von Effekten geht immer, herausfiltern von Störungen ist für Laien nahezu unmöglich.
Am besten baut man sich ein kleines "Tonstudio" auf: eine Kammer aus Stellwänden, die mit Decken, Eierkartons oder schallschluckenden Schaumstoffmatten (gibt's im Baumarkt) ausgekleidet werden. -
Ein Mikrofon steht auf einem Stativ, der Sprechtext kann an einer Pinwand oder auf einem Notenständer als Unterstützung bereitstehen.
Die Aussteuerung (Empfindlichkeit) des Mikrofons muss vorab getestet werden!
Dazu spricht man eine besonders laute Stelle ein und schaut auf den "Pegel" des Aufzeichnungsgerätes. Man sollte -6dB nicht überschreiten, nicht in den "roten Bereich" gelangen. Zu leise Aufzeichnungen kann man lauter machen, zu laute Aufzeichnungen führen aber zu "Übersteuerungen", der Ton wird schrill, kratzig, hat Aussetzer. Das lässt sich nicht wirklich reparieren. -
Einsprechen ist schwer!
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- Grundsätzlich lassen wir am Anfang und am Ende leere Zeit in der Aufnahme verstreichen! Es kann sonst passieren, dass Worte abgeschnitten wurden. (Einfach stumm im Kopf jeweils bis 3 zählen).
- Wir sprechen nicht frontal in das Mikrofon, sonst entstehen Störgeräusche durch aus dem Mund gestoßene Luft (besonders beim "P", das nennt man "Popp-Effekt"). Wir sprechen etwas seitlich daran vorbei und verwenden ggf. einen Windschutz.
- Hat man sich versprochen, halten wir und nicht mit langen Löschprozeduren auf, sondern beenden die Aufnahme mit einem kennzeichnenden Wort ("fehlerhaft" / "kann weg"...), so kann man hinterher in den Soundschnipseln erst das Ende anhören und missglückte Aufnahmen gleich löschen.
- Schafft ein Kind es nicht, seinen Text am Stück fehlerfrei einzusprechen, kann dieser in Abschnitte unterteilt eingesprochen werden, die nachher zusammengeschnitten werden.
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Aufnahmen mit Fehlern und Störgeräuschen sollten nicht verwendet werden.
Immer wieder wurde von Lehrkräften vorgeschlagen, Texte gleich im Dialog aufzunehmen. Ja, das ist für's Ohr einfacher, in angemessenem Tonfall einen Dialog zu führen, es hat aber den Nachteil, dass es sich hinterher im Schnitt nicht mehr so flexibel handhaben lässt.
Ein technisch guter Kompromiss kann sein, dass die Sprechrollen immer eine kleine Kunstpause einhalten, wenn es zu einem Sprecherwechsel kommt, das erleichtert die Nachbereitung im Schnitt.