Spin-Off: Bergen-Belsen
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Im "Projekt Amsterdam", entstanden im Seminarfach "Journalismus, Medien & Ethik", waren die Schülerinnen und Schüler eigentlich mit journalistischen Recherchen beschäftigt, u.a. mit den Spuren des Holocaust in Amsterdam. Dann wurde klar, dass die Corona-Pandemie auch den üblichen Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen verhindert hatte. Am Samstag, den 18.01.2025 haben einige Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs diesen Besuch in Bergen-Belsen nachgeholt.
- Dabei gab es eine traurige Parallele unseres Seminarfachs zur Geschichte. Wie auch Anne Frank waren wir in Amsterdam - und in Bergen-Belsen. Sie wurde als Jüdin von den Nazis in das Konzentrationslager verschleppt. Wir fuhren freiwillig dorthin, um die Erinnerung wach zu halten und fanden dort ihren Grabstein neben so vielen anderen, zumeist unbekannten Opfern des Nationalsozialismus. Anne Frank verstarb mit nur 15 Jahren im Februar 1945. Im April 1945 wurde das KZ Bergen-Belsen von Britischen Truppen befreit, wenige Monate nach Annes Tod, vgl. https://www.annefrank.org/de/anne-frank/wer-ist-anne-frank/.
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Mit unserem Guide "Peter" diskutierten wir in Bergen-Belsen in einem Seminarraum zunächst über uns, unsere Familien, über Geschichte – und dann über die Geschichte, die sich in Bergen-Belsen und darüber hinaus ereignet hatte. Noch gibt es Überlebende des Holocaust, die berichten und erinnern können, so verdeutlichte uns Peter an einem Zeitstrahl.
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Bei eisiger Kälte im Januar liefen wir über das bedrückend-riesige Gelände. Massengräber mit Tausenden von Toten, Fundamente einiger Baracken von damals, das offizielle Mahnmal, der Obelisk, und dann das Grab von Anne Frank – all das haben wir gesehen. Die umfangreiche Ausstellung im Dokumentationszentrum vervollständigte dieses Erlebnis.
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Jeder und jede sollte diesen Ort besuchen - gegen das Vergessen, für die Erinnerung!