Diskriminierungsfreie Sprache bedeutet, Wörter so zu wählen, dass niemand abgewertet oder ausgeschlossen wird. Sie sorgt dafür, dass sich alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder einer Behinderung respektiert und mitgemeint fühlen. Durch achtsame Begriffe werden Vorurteile abgebaut und ein faires Miteinander gefördert.
Wo liegt der Unterschied zwischen Diskriminierung und Diskriminierungsfreie Sprache?
Diskriminierung bedeutet, dass Menschen benachteiligt, ausgegrenzt oder unfair behandelt werden. Gründe dafür können zum Beispiel die Herkunft, die Religion, das Geschlecht, das Aussehen oder eine Behinderung sein. Diskriminierungsfreie Sprache versucht, alle Menschen respektvoll und gleichwertig anzusprechen. Sie vermeidet beleidigende, abwertende oder ausschließende Begriffe und trägt dazu bei, Vorurteile und Benachteiligungen zu verringern.
In der Schule werden oft Schülerinnen und Schüler wegen ihres Aussehens, ihrer Noten oder ihrer Herkunft diskriminiert. In der unten gezeigten Tabelle sieht man, dass eigentlich alle Gruppen in der Schule diskriminiert werden, egal ob sie aus anderen Ländern kommen oder weil ihre Noten schlecht sind.
Diskriminierung passiert im Alltag sehr oft, zum Beispiel im Bus, beim Feiern oder im Internet. Menschen werden dann wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihres Geschlechts beleidigt, benachteiligt oder ausgeschlossen. Das passiert entweder anonym durch Fremde auf der Straße oder sogar durch Personen, die man kennt, zum Beispiel im Sportverein oder in der Nachbarschaft. Das besonders Schwierige daran ist, dass dies meistens im privaten Leben oder im öffentlichen Raum geschieht. Deshalb hilft das Gesetz oft nicht ausreichend weiter, und Betroffene können sich nur schwer dagegen wehren.
Wir haben in der Schule, in der Stadt und in unserem Freundeskreis insgesamt 44 Personen befragt. Die Fragen und die dazugehörigen Antworten stehen auf der rechten Seite. Über den QR-Code gelangen Sie direkt zur Umfrage.
Was verstehen sie unter Diskriminirungs Sprachgebrauch
Antworten:
Ich möchte keinem Menschen weh tun
Respektvoller Umgang miteinander, ohne andere zu beleidigen.
Ich bin mir unsicher ich meine dass man auf die sprachwahl achten
Diskriminierung bedeutet für mich, dass ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen unfair behandelt, beleidigt oder ausgeschlossen wird, weil sie ein bestimmtes Merkmal haben
Beleidigungen und Rassistische Anmerkung
Einfach niemanden mit Worten ausgrenzen.
Keine Witze auf Kosten von Minderheiten zu machen.
Dass alle Menschen berücksichtigt werden
Sprache, die keine „unbewusst" diskriminierenden Wörter enthählt.
Keine Ahnung
( Dies waren nur ein Teil der antwortenden aber grundsätzlich haben fasst alle dass gleiche geschrieben)
Fremdbezeichnungen sind Namen oder Begriffe, die andere Menschen für eine bestimmte Gruppe verwenden. Diese Begriffe können positiv, neutral oder beleidigend sein. Solche Fremdbezeichnungen können zu Vorurteilen und Diskriminierung führen.
Ein Beispiel ist, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe mit abwertenden Begriffen bezeichnet werden.
Indi*ner: Kommt vom Irrtum von Kolumbus, der dachte, er sei in Indien. Weil es ein alter, aufgezwungener Begriff ist, sagt man heute besser indigene Völker oder Native Americans.
Esk*mo:Ein altes Wort für die Völker in der Arktis. Da viele das Wort als abwertend empfinden, benutzt man heute die echten Namen der Völker, wie Inuit.
N-wort:Ein extrem rassistisches Schimpfwort für Schwarze Menschen, das aus der Zeit der Sklaverei stammt. Es ist heute absolut tabu.
K*nacke: Ursprünglich ein Wort für Menschen aus Hawaii, im Deutschen aber ein schweres, rassistisches Schimpfwort gegen Menschen mit Migrationshintergrund.
M*hren:Ein uraltes Wort für Menschen mit dunkler Hautfarbe aus der Kolonialzeit. Weil es rassistische Klischees transportiert, benutzt man es heute nicht mehr.
Z*geuner:Eine alte Fremdbezeichnung, die mit viel Vorurteilen und Diskriminierung verbunden ist. Richtig und respektvoll ist die Eigenbezeichnung Sinti und Roma.
B*schmänner: eine Gruppe Indigener Jäger und Sammler im südlichen Afrika (Eigenbezeichnung: San oder Khoisan)