**Was ist ein Hörspiel?**
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Die Geschichte
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Eine Geschichte muss her.
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Wir haben nun zwei Möglichkeiten: eine eigene Geschichte erfinden – und die Welt ist voll von Denkanstößen – oder auf vorhandenes Material zurückgreifen.
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Eigene Geschichte
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Eine Eigene Geschichte lässt sich gut mit Kindern erarbeiten. Die Kinder haben genug Fantasie, und manchmal ergeben auch Erlebnisse, das Zeitgeschehen oder Phänomene im Alltag einen Anlass für eine Geschichte.
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Ich würde erstmal Ideen sammeln, ein Mindmapping machen. Dann grenzen sich schon bestimmte Gedanken ein.
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Manchmal geht es aber auch den Weg über ein Genre: Gruselgeschichte, Märchen, Erzählung, Phantasy, Science Fiction, und um diese Klassiker entspinnen sich dann konkretere Gedanken, aus denen sich ein Hörspiel formen lässt.
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Selbstredend ist es Teil des Unterrichts, die Genres mit ihren spezifischen Besonderheiten zu thematisieren, das wird eine spannende Deutsch-Stunde!
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Vorhandenes Material
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Manchmal gibt es Märchen, Kinderbücher, Geschichten von Autorinnen und Autoren, die Kinder gerne zum Leben erwecken würden. Ich hatte z.B. einmal eine Gruppe, die eine Fabel mit ihrer Plattdeutsch-AG übersetzt und zu einem Hörspiel umgearbeitet haben – sagenhaft gut!
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Aber!
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Erstens sollte man sich schnell einen Überblick über den Umfang / die Machbarkeit machen, und wenn dem dann nichts im Wege steht, das Urheberrecht und das Copyright beachten und klären!
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Der Verlag, bei dem die Geschichte erschienen ist, muss schriftlich sein Einverständnis geben, das ist Voraussetzung! Dieser spricht somit auch für die Autorin oder den Autoren der Geschichte. Wurde die Geschichte nicht verlegt, sondern anders veröffentlicht, ist direkt mit dem Urheber Kontakt aufzunehmen und eine schriftliche Erlaubnis einzuholen.
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Macht man das nicht, macht man sich strafbar.
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Es gibt auch Geschichten, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen. In Deutschland erlischt das Urheberrecht im Normalfall nach 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. Die Werke werden somit "gemeinfrei" und können verwendet werden. Es gibt Ausnahmen (z.B. im 2. Weltkrieg entstandene Werke), man sollte sich also dennoch informieren.