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Diskriminierung und Diskriminierung durch Sprache

Von Rahaf, Mihaela und Jella Rahaf Aadan

Definition von Diskriminierung und Diskriminierung durch Sprache

Definition

  • Diskriminierung bedeutet, dass Menschen unfair behandelt, ausgeschlossen oder abgewertet werden. Das passiert oft wegen bestimmter Merkmale wie Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung.
  • Diskriminierung durch Sprache entsteht, wenn Wörter Menschen verletzen, ausgrenzen oder Vorurteile verstärken. Sprache beeinflusst, wie wir Menschen und die Welt sehen .
  • Quelle: https://vielfalt.uni-koeln.de/

Arten von Deskriminierung

  • Rassismus
: Diskriminierung durch Sprache oder Handlungen gegenüber Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit.
  • ● Sexismus
: Diskriminierung durch Sprache oder Handlungen aufgrund des Geschlechts, häufig gegenüber Frauen.
  • ● Ableismus
: Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen.
  • ● Homophobie und Transfeindlichkeit
: Diskriminierung gegenüber Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität (z. B. LGBTQ+ Personen).
  • Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-in-einfacher-sprache/561412/diskriminierung/

Wusstest du schon:

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    Viele Deskriminierende Ausdrücke werden unbewusst benutzt.
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    Sprache verändert sich mit der Gesellschaft.
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    Respektvolle Sprache bedeutet nicht „alles perfekt zu sagen“, sondern offen zu lernen und Rücksicht zu nehmen.🙂
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Diskriminierungssensible Sprache

  • Hautfarbe
  • ✅ „schwarze Menschen“
  • ❌ beleidigende Wörter
  • Herkunft
  • ✅ „Sinti und Roma“
  • ❌ abwertende Fremdbezeichnungen
  • Sexuelle Orientierung
  • ✅ „queer“, „lesbisch“, „schwul“, wenn die Person diese Bezeichnung selbst verwendet
  • ❌ homophobe Sprache
  • Behinderung
  • ✅ „Menschen mit Behinderung“
  • ❌ abwertende Wörter
  • Grundsatz: Der Mensch steht immer im Mittelpunkt.

Rassismus in der Sprache

Rassistische Ausdrücke

  • In der Sprache gab es leider schon immer rassistische oder diskriminierende Ausdrücke. So wurde beispielsweise lange Zeit der Begriff „Indianer“ für indigene Völker bzw. Ureinwohner Amerikas verwendet. Dieser Begriff entstand durch einen Irrtum von Christoph Kolumbus, da er glaubte, bei seiner Ankunft in Amerika Indien erreicht zu haben.
  • Auch andere Begriffe, wie etwa „Eskimo“, gelten heute als problematisch. Stattdessen verwendet man inzwischen die Bezeichnung „Inuit“.
  • Quelle: https://www.amnesty.de/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache

Ist die Aussage: „Du redest aber gut Deutsch für jemanden Aus einem anderen Land„

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Was ist diskriminierend daran wenn man eine Person beschreibt (Z.b. Hautfarbe, ethnischen Herkunft etc.)

  • Eine Beschreibung ist nicht automatisch diskriminierend. Sie wird es erst durch Zuschreibungen, die Menschen auf diese Merkmale reduzieren, Stereotype bedienen oder eine gesellschaftliche Hierarchie (z. B. das Konzept einer weißen Norm und als "anders" markierter Gruppen) erzeugen.
  • Quelle: https://www.journal-pb.de/blog/selbstbezeichnung-statt-fremdbezeichnung

Sexismus in der Sprache

Sexismus in der Sprache

  • Sexismus in der Sprache bedeutet, dass Menschen wegen ihres Geschlechts benachteiligt oder ausgeschlossen werden. Früher wurden oft nur männliche Bezeichnungen benutzt, obwohl alle Geschlechter gemeint waren, z. B. „der Lehrer“ oder „der Feuerwehrmann“. Mittlerweile setzen sich viele Menschen für eine geschlechtergerechte Sprache ein, zum Beispiel durch Gendern.
  • Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
  • Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-in-einfacher-sprache/331402/sexismus/
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Ist die Aussage: „Frauen können genauso gut technische Berufe machen wie Männer“

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Sätze, die Rollenbilder verstärken

  • Sexistische Sprache zeigt sich auch darin, dass Frauen und Männer durch bestimmte Wörter oder Aussagen unterschiedlich bewertet werden. Zum Beispiel werden Frauen manchmal nur auf ihr Aussehen reduziert oder als weniger kompetent dargestellt. Auch Aussagen wie „Das ist keine Arbeit für Frauen“ oder „Jungs weinen nicht“ verstärken bestimmte Rollenbilder.
  • Solche Aussagen können dazu führen, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts in bestimmte Erwartungen gedrängt werden. Deshalb ist es wichtig, Sprache bewusst zu verwenden und keine Vorurteile weiterzugeben.

Ist die Aussage: „Ein Mann muss Stark sein und darf keine Gefühle zeigen“

  • Überprüfen

Ableismus

Beleidigungen

  • Sätze wie „Du bist so behindert“ werden oft als Beleidigung verwendet. Dabei ist das diskriminierend gegenüber Menschen, die eine Beeinträchtigung haben. Auch andere Sätze wie „Ich bin blind dafür“ oder „Das ist doch schizophren“ werden oft als „Witze“ verwendet, obwohl diese Begriffe echte Krankheiten oder Beeinträchtigungen beschreiben, mit denen Menschen im Alltag leben.
    Quelle: https://www.zevi-mv.de/behindert-ist-kein-schimpfwort-was-du-stattdessen-sagen-kannst/

Ist die Aussage: „Du bist so behindert“

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Redewendungen

  • Ableistische Sprache zeigt sich nicht nur in direkten Beleidigungen, sondern auch in alltäglichen Redewendungen. Oft werden Begriffe aus dem Bereich von Behinderungen oder Krankheiten benutzt, um etwas Negatives zu beschreiben, zum Beispiel „Ich bin blind dafür“ oder „Das ist wahnsinnig schwer“.
  • Solche Ausdrücke können problematisch sein, weil sie Menschen mit Behinderungen indirekt mit etwas Negativem verbinden. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, dass eine Beeinträchtigung etwas Schlechtes ist.
  • Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Sprache zu achten und möglichst neutrale Wörter zu verwenden.

Deskriminierung LGBTQ+

Homophobe Sprache

Begriffe als Beleidigungen

Quiz Fragen

Welche Aussage beschreibt diskriminierungsfreie Sprache am besten?

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Welche Aussage ist diskriminierungsfrei?

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Mit-mach Frage

Deine eigenen Worte

  • Sprache begleitet uns jeden Tag. Manchmal können Wörter andere Menschen verletzen oder ausgrenzen, oft sogar unabsichtlich. Denke darüber nach:
Hast du schon einmal ein Wort oder einen Spruch gehört, der jemanden verletzt hat? Wie hätte man die Situation respektvoller ausdrücken können?
    👉 Schreibe deine Gedanken oder ein Beispiel auf.
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Warum können Wörter genauso verletzend sein wie Taten?

Umfrage

Hast du schon einmal erlebt, dass jemand durch Sprache verletzt oder ausgegrenzt wurde?

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Hast du in der Schule schon diskriminierende Aussagen mitbekommen?

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Welche Formen von diskriminierender Sprache hast du schon gehört?

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Wo begegnet dir diskriminierende Sprache am häufigsten?

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Wie wichtig findest du diskriminierungsfreie Sprache?

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Glaubst du, dass „nur ein Witz" trotzdem diskriminierend sein kann?

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Sollten Schulen die Schüler mehr über diskriminierungsfreie Sprache informieren?

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Hast du schon einmal etwas gesagt und später gemerkt, dass es verletzend war?

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Umfrage

Umfrage an unsere Schule

  • Wir haben 130 Schülerinnen und Schüler an unsere Schule mit der gleichen Umfrage über diskriminierende Sprache befragt. Es ging um Diskriminierende Sprache an unserer Schule, Ausgrenzung und ob sie selbst schon eine Situation hatten, wo sie diskriminierende Sprache erlebt haben.

Hast du schon einmal erlebt, dass jemand durch Sprache verletzt oder ausgegrenzt wurde?

Hast du in der Schule schon diskriminierende Aussagen mitbekommen?

Welche Formen von diskriminierender Sprache hast du schon gehört?

Wo begegnet dir diskriminierende Sprache am häufigsten?

Wie wichtig findest du diskriminierungsfreie Sprache?

Glaubst du, dass „nur ein Witz“ trotzdem diskriminierend sein kann?

Sollten Schule. die Schüler mehr über diskriminierungsfreie Sprache informieren?

Hast du schon einmal etwas gesagt und später gemerkt, dass es verletzend war?

Hast du ein Beispiel für eine Situation, bei dem Sprache jemanden verletzt hat?

Rassistische Aussage:

  • Mein eigener Kollege hat mich rassistisch beleidigt auf Grund meiner Haut und haarfarbe

Tipps für diskriminierungsfreie Sprache

So gelingt diskriminierungsfreie Sprache:

    • Keine Vorurteile verwenden.
    • Menschen nicht auf eine Eigenschaft reduzieren.
    • Respektvoll nachfragen.
    • Selbstbezeichnungen respektieren.
    • Fehler akzeptieren und daraus lernen

Vorher & Nachher

  • VorurteilRespektvolle Formulierung
    Verallgemeinerung über GruppenMenschen individuell beschreiben
    Beleidigende Begriffeneutrale Begriffe verwenden
    Klischeessachliche Beschreibung