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SDG 15: Leben an Land - Ergebnisse der Projekttage

Mtg

Ziel des SDGs3

Beschreibung in sehr wenigen Sätzen

    • SDG 15 schützt und fördert die nachhaltige Nutzung von Landökosystemen, Wäldern und der Biodiversität. Es zielt auf den Erhalt natürlicher Lebensräume ab.

Ziele und Unterziele

    • Land- und Süßwasserökosysteme erhalten und wiederherstellen
    • Entwaldung stoppen und Wälder wiederherstellen
    • Wüstenbildung bekämpfen
    • Ökosysteme erhalten
    • Vielfalt und Lebensräume schützen
    • Handel und Jagd von geschützten Tierarten stoppen

Erleben, was ist - nicht immer abschalten

  • ALLES KEIN PROBLEM! Earpods rein, Sonnenbrille auf, Energy-Drink in die Gusche und Handy an... Willkommen in der heilen Welt. Der Rest geht mich nix an, oder doch?
  • Ursache und Wirkung sind uns nicht immer klar, denn solange wir konsumieren, ist ja alles in Ordnung.
  • IRRTUM! Alles was wir wahrnehmen, führt zu einer direkten Auseinandersetzung. Was können wir gewinnen? Bewusstsein über Zusammenhänge und erst dann wird sich unser Verhalten ändern. Also schalt dich nicht ab und leg mal das Handy weg.
  • Verschlechterung natürlicher Lebensräume und Biodiversitätsverlust verringern.
  • Gute Umweltgesetzgebung effektiv durchsetzen.
  • Entwaldung beenden und Wald nachhaltig bewirtschaften und wiederherstellen.
  • Wüstenbildung bekämpfen und geschädigte Flächen und Böden wiederherstellen

Was tun wir als Schulgemeinschaft für dieses SDG?2

Hier engagieren wir uns

    • Nutzung vom Mülldienst, um Umgebung sauber zu halten
    • Garten AG, die die Bepflanzung der Schulflächen betreibt und auch für Tierarten wie Bienen Lebensräume schafft
    • Nutzung von recyceltem Papier und digitalem Arbeiten für kleinere Nutzung von Rohstoffen
    • Aufklärung über Umstände und Möglichkeiten durch Projekttage (RUZ, Wilde-Wald-Tour, Walderlebnistag, usw.) und Unterrichtseinheiten
    • Teilnahme am Stadtradeln
    • Teilnahme am Klima-run und pro gelaufenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag spenden.
    • Projekttage zum Thema an der Schule durchführen, damit Probleme der Umwelt und des Klimas geschildert werden und
      Lösungen dafür gesucht werden können.

Wie wir dieses Ziel an unserer Schule verfolgen und unterstützen können.3

Harz im Wandel

    • Baumpflanzaktionen (Laubbäume) in Naturentwicklungszonen initiieren oder unterstützen
    • Müllsammelaktionen im Harz initiieren oder unterstürtzen
    • Kooperation mit (Junior)Rangern möglich

Die Ziele raten wir euch

  • mach Licht aus, wenn du den Raum verlässt
  • gönn dir einen Handyfreien Tag 😃
  • Mehrfachsteckdosen mit An- und Aus-Schalter nutzen
  • noch häufiger auf digitale Produkte zurückgreifen
  • in jeder Klasse genau abfragen, wie viele Kopien wirklich gebraucht werden
  • immer reflektieren, ob dieses Arbeitsblatt wieder notwendig ist
  • Die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, dass sie sorgsam mit ihrem Papier umgehen sollen: Rückseite beschriften, Fehlerhaftes durchstreichen und darunter weiterschreiben
  • das eigene Essverhalten hinterfragen und lieber auf regionale Produkte zurückgreifen

Persönliche Erfahrung - Land Art

  • Für uns war es eine spannende Erfahrung, da man sich der Natur verbunden gefühlt hat und durch die Eingrenzung des Seh-Sinnes hat man auch ein gewisses Vertrauen seinen Projektpartnern aufgebaut. Obwohl der Film uns nicht wirklich angesprochen hat, haben uns die Kunstwerke des Künstlers inspiriert. Die Kunstprojekte aus den Naturmaterialien im Wald waren gute Ideen und die freie Arbeit hat uns gut gefallen. Es war schön auf der Wiese zu sitzen und auf das nebelbedeckte Tal zu blicken und unsere Erkenntnisse der Wahrnehmung, während der Wanderung, festzuhalten.

Tu Du's! - Was kann man als Schüler*in tun?2

Du schützt nur, was du kennst

  • Der Wald ist ein wertvolles Ökosystem, das nicht nur Lebenraum, sondern auch Lebensgrundlage bietet. Da Wälder für uns aber ein alltäglicher Anblick sind, geht der Wert und die Achtung vor diesem Ökosystem zunehmend verloren. Deshalb sollten wir den Wald einmal mit anderen Sinnen kennenlernen:
  • Dein Baum - die Blindenführung
    Findet euch mit einem Partner zusammen. Einer von euch lässt sich die Augen verbinden. Der andere führt den "Blinden" nun durch den Wald, dirigiert ihn über Stöcke und Äste, an Büschen und Bäumen vorbei und führt ihn zu einem beliebigen Baum. Dort darf nun der „Blinde“ seinen Baum mit allen Sinnen kennenlernen. Anschließend wird er zum Ausgangspunkt zurückgeführt. Nun wird die Augenbinde abgenommen und er muss versuchen, seinen Baum wiederzufinden. Ihr werdet überrascht sein, wie intensiv man den Wald mit verschlossenen Augen plötzlich wahrnimmt und wie gut man sich an „seinen“ Baum erinnern kann.
  • Erfahrungen:
    • "Es war ein tolles Erlebnis, sich einfach mal führen zu lassen und dem anderen zu vertrauen"
    • "Die anderen Sinne haben viel besser funktioniert. Ich habe die Geräusche um mich herum viel besser wahrgenommen"
    • "Irgendwie war es beruhigend, den Baum zu umarmen. Am Anfang hab ich mich aber schon etwas komisch gefühlt"
    • "Als die Augenbinde abgenommen wurde, musste man sich erst mal wieder gewöhnen und sich orientieren. Es war gar nicht so einfach, den Baum wiederzufinden"
  •  

Das kannst du tun, um den Wald zu schützen

    • In der Natur das Handy ausmachen, um sich auf die Umwelt zu konzentrieren
    • auf den Wegen bleiben
    • Die Natur respektieren
    • kein offenes Feuer in der Natur
    • Grillen nur auf ausgewiesenen Plätzen
    • keine Wildtiere anfassen
    • keinen Müll hinterlassen
    • versuchen, die Natur mit all unseren Sinnen zu erfassen

Rückblick auf die Projekttage8

Harz im Wandel

    • Mittwoch:
      Im HarzWaldHaus wurden die Gründe für den Waldwandel erarbeitet. Dabei wurde sich die natürliche Baumvegetation und die Rolle des Borkenkäfers angeschaut. Außerdem wurde untersucht, wie der Mensch über die Jahrhunderte den Harz aktiv beeinflusst hat (Geschichte des Harzes). Abschließend wurden die bisherigen Maßnahmen vom Nationalpark betrachtet.
    • Donnertsag:
      Wanderung mit Nationalparkrangern um das Große Torfhausmoor, um live vor Ort den Wandel des Harzes zu erleben und mögliche "Tu Du's" herzuleiten.
    • Freitag:
      Wanderführer mit den gewonnen Informationen, Eindrücken und "Tu Du's" erstellt, damit auch andere sich ein Bild vom Wandel des Harzes machen / selbst erleben können.

Unser Wald - Unsere Verantwortung

  • In unserem Projekt haben wir uns mit dem Ökosystem Wald beschäftigt. Gerade bei uns im Harz erleben wir tagtäglich die Auswirkungen der Klimaveränderung. Leider gerät sowas meist erst dann in den Fokus, wenn die Ausmaße der Zerstörung wirklich sichtbar sind. Dabei fängt es schon im Kleinen an, den Wald zu schützen.
    In unserem Projekt war uns wichtig, dass wir den Wald wirklich erst mal kennenlernen und ihn erleben. Unsere Projektergebnisse sind gerade durch dieses aktive Erleben des Waldes entstanden.
    • Wie nehmen wir den Wald wahr?
    • Was ermöglicht uns der Wald?
    • Wie wirkt sich die Waldgesundheit auf unser Leben aus?
    • Wie können wir für mehr Verständnis für dieses Ökosystem Sorgen?
  • Man schützt nur das, was man kennt und lieben lernt, also müssen wir Zugänge zum Wald schaffen.

Projektbeschreibung Land Art

  • Die Sinne sind wichtig zur Wahrnehmung der Natur
  • Man nimmt die Natur nicht nur mit den Augen wahr

Das haben wir gemacht

  • Zuerst haben wir uns über unsere Sinne ausgetauscht und sind anschließend im Wald wandern gegeangen. Im Wald sind wir teilweise mit Augen verbunden gelaufen, wobei uns eine Person geführt hat. Dann waren wir auf einer Wiese im Tal vom Butterberg und haben unsere Wahrnehmung der Natur aufgeschrieben. Anschließend sind wir zurückgewandert und haben uns den Film "Rivers and Tides (Fluss der Zeit)" mit dem Künstler Andy Goldsworthy angeschaut und eigene Ideen entworfen für die Projekte. Am nächsten Tag sind wir in der Nähe des Burgbergs gewandert und haben unsere eigenen Ideen in Kunstprojekte umgesetzt.

Ganzheitliche Wahrnehmung der Natur

  • Ganzheitlich - Was heißt das eigentlich?
  • Es bedeutet, dass Seele, Geist & Körper im Gleichgewicht, in Balance sind.
  • Am ersten Tag gingen wir zum Butterberg, um die Natur mit unseren Sinnen wahrzunehmen. Außer mit den Augen! Wir gingen mit verbundenen Augen in einer Reihe und hielten uns an den jeweiligen Schultern fest. Wir hielten unsere Ergebnisse in Texten, Bilder, Gedichte oder anders fest.
  • Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter: Es war ziemlich nebelig, sodass der Wald sehr mystisch wirkte.
  • Anschließend überlegten wir uns Projekte, die wir am Donnerstag umsetzen wollten und skzzierten sie.
  • Am Donnerstag setzten wir sie im Wald um. Verschiedenste Projekte (siehe Bilder)

Ganzheitliche Wahrnehmung

  • Unsere Sinne sind vielfältig
  • Achte mal darauf, was deine Sinne alles können, z.B. die Augen können nicht nur die Farben erkennnen und unterscheiden, sondern auch Distanzen einschätzen usw.

Unsere Sinne - Was können wir damit in der Natur wahrnehmen

  • Augen: Formen, Farben, Kontraste, Distanzen
    z.B. Bäume,Tiere,...
  • Nase: Gerüche, Filtern von Sauerstoff , Erwärmung der Luft z.B. Erdiger Geruch,...
  • Mund: Geschmäcker, Kauen, Sprechen z.B. Brombeeren,...
  • Ohren: Geräusche, Gleichgewicht, Informationen, Richtungen z.B. Vogelgezwitscher,...
  • Fühlen: Oberflächen, Temperatur, Feuchtigkeit z.B. Baumrinde,...

Was wir gemacht haben-eine Welt ohne Bienen-eine Welt für Bienen

Weitere Ergebnisse2

Projekt: Land Art

  • Land Art ist eine Kunst, die in den 1970er Jahren in England und den USA entstand. Richard Long, Michael Heizer und James Turrell sind Pioniere dieser Kunst.
    Was will Land Art. Wir brauchen eine neue Wahrnehmung! Jahrtausende lang hat der Mensch in und mit der Natur gelebt. Sie hat die Menschheit erhalten. Dieses Bewusstsein geht mit der industriellen Revolution verloren. Menschen wollen die Welt kontrollieren, sie ausbeuten. Ein Wald ist dann Ressource für Holz, ein Berg wird Steinbruch für Baumaterial und Rohstoffe. Der Mensch beutet diese endlichen Rohstoffe aus und zerstört rücksichtslos die Natur.
  • SDG 15: Leben an Land soll uns als Schulgemeinschaft bewusst machen, dass wir wieder neu auf die Natur sehen lernen müssen. Biodiversität muss und kann nicht im Labor erzeugt werden. Die Natur reguliert sich selbst, wenn wir sie lassen.
    Unser Beitrag ist es, wieder einen Bezug zur Natur zu entwickeln.