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Lernfeld 5

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Ziele von Werbung

  • Grundsätzlich geben Unternehmen viel Geld für Werbung aus, i.d.R. ca. 5 % vom Jahresumsatz, um folgende Ziele zu erreichen:
  • 1. Umsatzsteigerung
    2. Kunden gewinnen
    3. Imagepflege

Verkaufsförderung

  • Alle Werbemaßnahmen die dem Kunden im Verkaufsraum begegnen Bsp.
  • 1. Warenproben überzeugen den Kunden
    2. Schulungen sorgen für eine positive Beratungsqualität
    3. Gewinnspiele sorgen für Neugierede des Kunden und locken ihn ins Geschäft.
    4. Durch Lautsprecherdurchsagen kann ich jeden Kunden erreichen und informieren.
    5. Plakate
    6. Aufsteller
    7. Videos auf Monitoren

Gegenstände von Werbung

  • Beispiele:
    1.Unternehmen wird neu gegründet oder umgebaut
  • 2. Produkt bei Produkteinführung
  • 3. Sortiment wird wöchentlich im Prospekt mit Aktionspreisen dargestellt

Grundsätze von Werbung

  • Wirksamkeit: Werbung muss wirksam sein und den Werbezweck (Vorteil vom Produkt) unterstützen und klärt den Kunden darüber auf, wann & wo das Produkt zu kaufen ist!
  • Wirtschaftlichkeit: Die finanziellen Aufwendung für die Werbemaßnahmen müssen in einem angemessenen Verhältnis zu ihrem möglichem Erfolg (Umsatz) stehen.
  • Einheitlichkeit: Ein Unternehmen sollte in seiner Werbung stets einen einheitlichen Stil verfolgen, in dem der Kunde beispielsweise anhand der Farbe vom Logo oder beim Motto sofort weiß, welches Geschäft gemeint ist.

Werbearten

  • Massenwerbung
    • Dabei werden alle Kunden gleichzeitig angesprochen.
      Beispiel: Prospekte, Zeitung, Fernsehwerbung

  • Gemeinschaftswerbung
    • Von Gemeinschaftswerbung spricht man, wenn mehrere Unternehmen der gleichen Branche gemeinsam werben.
      Beispiel: Alle Fotofachgeschäfte einer Stadt werben gemeinsam für neue Messeprodukte.

Sammelwerbung (Verbundwerbung)

    • Mehere Einzelhandelsunternehmen unterschiedlicher Branchen werben gemeinsam mit Angabe ihrer Unternehmen.
  • Beispiele: Alle Einzelhandelsunternehmen (Verschiedene Branchen) im EKZ Rheinpark Köln werben gemeinsam für ein Mitternachtsshopping .

Einzelumwerbung (Direktwerbung)

  • Persönliche Werbung
  • Werbe E-Mails
  • Telefonate
  • Persönliche Werbung im Briefkasten
  • Bekannte Kunden werden persönlich angesprochen

Werbemittel/Werbeträger

  • Werbemittel
  • Beispiele
  • 1. Anzeige
    2. Plakat
    3. Social Media ( Facebook, Instagram,)
  • Definition
    Welche Werbebotschaft übermittelt
    Ich dem Kunden in Form von Text und Bildern !

  • Werbeträger
    Um die Werbebotschaft an den Kunden zu bringen.
    Beispiele:
    1.Zeitung
  • 2. Litfassäule
    3. Internet
  • Definition:
    Mit welchem "Transportmittel" bringt der Einzelhandel seine Werbebotschaft an den Kunden?
  • Merke: Zu jedem Werbeträger gibt es ein passendes Werbemittel

Werbeplan

Bestandteile

  • 1. Werbebudget: Wie viel Geld steht mir zur Verfügung?
  • 2. Werbeziel: Was möchte ich mit der Werbung erreichen?
  • 3. Werbeobjekt: Wofür soll geworben werden? Gegenstände der Werbung, wie z. B. das Sortiment)
  • 4. Werbezeitraum: Wann soll geworben werden?

Werbeerfolgskontrolle

  • 1.Absatz
  • 2. Kundenfrequenz
  • 3. Umsatz

Verkaufsverpackung

  • Transportverpackung: dient als Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz ect. sowohl bei der Lieferung der Waren vom Lieferanten zum EZ, als auch für den Kunden, die Ware unbeschädigt nach Hause zu bekommen, z. B. eine Waschmaschine, die mit Steropor und Folie geschützt ist oder TK Ware in einem TK-Container
  • Verkaufsverpackung: Der Hauptartikel ist hierin verpackt, z. B. Nudeln, Chips ect.
  • Umverpackung: eine zusätzliche Verpackung um die Hauptverpackung, z.B. Teebeutel, Schokobons
  • Gesetzliche Bestimmung zur Verkaufsverpackung: Der Einzelhändler ist dazu verpflichtet die Verpackung dem Kunden abzunehmen.
  • Maßnahmen zur Müllvermeidung im EZ: 1. Mehrweg statt Einweg, keine Plastiktüten, Glas statt Plastik
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Umweltzeichen

  • Blauer Engel:In seinen hohen Anforderungen prüft der Blaue Engel die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt durch Kriterien wie ressourcenschonende und umweltverträgliche Herstellung, Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Verzicht auf gesundheitsgefährdende Chemikalien. Ziel ist es, die entscheidenden umweltrelevanten Bereiche für jede Produktgruppe zu identifizieren, bei denen wesentliche Umweltbelastungen verringert oder sogar vermieden werden können.
    Beispiele: Den Blauen Engel gibt es für über 100 Produktgruppen und Dienstleistungen, z.B. für Recyclingpapier-Produkte, für Bauprodukte wie Farben, Lacke und Bodenbeläge, für Möbel und auch für Elektrogeräte. Zeicheninhaber ist das Bundesumweltministerium.