Adventskalender
Silke HühnleinHintergrund
Die Entstehung dieses Adventskalenders
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Nachdem die Idee letzte Woche aufkam, dass wir im Kurs (12re2/Hnl) einen Adventskalender gestalten könnten, hat sich jeder ein Thema aus einem Pool von Advents- und Weihnachtsthemen ausgesucht und probiert, ob etwas herauskäme, was man dann auch veröffentlichen möchte. Nun ist es soweit.
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Wir wünschen allen viel Spaß damit und jedem eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
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1. Türchen 🔔
Eine wenig bekannte Adventstradition
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Früher (bis 1911) war das Fasten im Advent die zweite "offizielle" Fastenzeit im Christentum neben dem noch heute bekannten Fasten in der Passionszeit vor Ostern.
Es wurde vom Martinstag bis Heiligabend gefastet, um sich auf die Geburt Jesu vorzubereiten.
Geistliches Fasten beinhaltete schon immer, dass sich auf das Wesentliche konzentriert und Distanz zu Hektik und Ablenkung geschaffen wird. -- Durch adventliches Fasten könnte zusätzlich der Blick weg vom Konsum der Vorweihnachtszeit hin auf Jesus und das Wesentliche im Leben gelenkt werden.
Heute fasten jedoch nur noch wenige Christen in der Adventszeit.
2. Türchen🎄
Woher kommt die Tradition, in der Adventszeit Lebkuchen zu essen?
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Lebkuchen, wie wir ihn heute kennen, wurde wohl im 12. Jh. im belgischen Kloster Dinant erfunden. Bald wurden auch in dt. Klöstern in der adventlichen Fastenzeit „Leb- oder Pfefferkuchen“ mit starkem Bier verzehrt. Damals galt "Pfeffer" als Sammelbegriff für alle fremden Gewürze und "Flüssiges bricht das Fasten nicht". Das auch durch heimische Kräuter als gesund und heilend geltende Gebäck wurde in der Fastenzeit oft mit Oblaten hergestellt. -- In Lebkuchen konnten Früchte eingearbeitet werden, die sonst in der kalten Winterzeit schwer zu bekommen waren. Die Lebkuchen ließen sich gut lagern und waren lange haltbar. Auch an Hungernde und Arme verteilten Klöster Lebkuchen, weswegen er dort als Nachtisch gebacken wurde.
3. Türchen 🔔
Was bedeutet Advent?
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Heute verbinden die meisten mit der Adventszeit Weihnachtsmärkte, heiße Schokolade, Adventsplätzchen und Nüsse. Advent als Zeit des Fastens und der Buße - kaum vorstellbar.
Das lateinische "Advent" bedeutet "Ankunft", gemeint ist die Ankunft Jesu. Die Adventszeit gilt deswegen als Vorbereitungszeit auf Weihnachten - ursprünglich mehr geistlich als organisatorisch. Adventslieder, Nachdenken, Gebet, Meditation, Fasten und auf Jesus hinweisende Bibeltexte, das war Advent. -
Für manche rückt die schwangere Maria in den Blick, die sich in besonderer Weise auf die Ankunft Jesu vorbereitete: staunend über Gott, nachdenkend über sich. Gespannt auf Neues.
4. Türchen 🎄
Das Jahr beginnt vor Weihnachten
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Wer dieses Türchen öffnet, befindet sich schon in der Adventszeit.
Doch was ist der Advent eigentlich und welche Bedeutung hat er für das Kirchenjahr?
Mit dem Advent, vier Sonntage vor Weihnachten, beginnt das Kirchenjahr und es endet am Sonntag davor, am Totensonntag. Nach dem Tod kommt etwas Neues.
Die Idee von Advent: Nimm dir Zeit, dich auf das Neue einzustellen, vorzubereiten.
Der Advent bedeutet für die Christinnen und Christen eine Zeit der Besinnung. Er ist geprägt von der Vorfreude auf das Kommen Jesu, auf Weihnachten, und ist von zentraler Bedeutung im Christentum.
In dieser Zeit rücken die Themen Liebe, Hoffnung und Frieden in den Vordergrund.
5. Türchen 🔔
Weihnachtsgedanken lange vor Jesus
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Inmitten der festlichen Adventszeit erinnert uns ein alter Text daran, dass Gott eine Zeit des Friedens im Sinn hat: "Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben." (Micha 4, 3)
Auch die diesjährige Adventszeit ist wieder eine Chance, Mitgefühl und Frieden gemeinsam unter uns zu leben. Möge die Botschaft der Hoffnung, die in diesen Worten liegt, in unseren Herzen klingen und uns dazu inspirieren, die Schwerter der Zwietracht in Pflugscharen des Miteinanders zu verwandeln. -
Den hoffnungsvollen Gedanken "Schwerter zu Pflugscharen" nutzten im atheistischen DDR-Staat Christen für ihre Friedensdekaden.
6.Türchen 🎄🎅
Nikolaus und das Christkind
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In der katholischen Tradition brachte früher der Nikolaus - in Anlehnung an den legendären und so freigiebigen Bischof von Myra - die Geschenke. Und ja, tatsächlich schon an Nikolaus, also am 6. Dezember.
Die Verehrung eines Heiligen fiel Luther schwer. Zugleich war ihm in seinem Glauben immer besonders wichtig, dass Gott uns Menschen beschenkt. Gerade in Jesus sah Luther DAS große Geschenk an uns Menschen: Gott kommt zu den Menschen. Gott will bei jedem Menschen sein. Diese Theologie hatte Luther in der Bibel gefunden, und sie wurde für ihn im Leben lebendig. Daraus entwickelte er einen anderen Blick auf das Schenken: Wir beschenken uns, so wie Gott uns beschenkt hat, durch das Christkind.
7. Türchen 🔔
Ur-Menschliches
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Kennst du das? Man freut sich auf Weihnachten, auf ein fröhliches, glückliches Miteinander - und dann gibt es "doch" Streit. Manchmal gelingt es aber, die Probleme mal auszusperren für eine erholsame Pause.
Weihnachten hat genau damit zu tun, dass wir es nicht ein ganzes Leben lang schaffen, freundlich und in Frieden miteinander zu leben. Es gibt kein Leben, ohne dass wir einander verletzen oder dem anderen Wichtiges schuldig bleiben.
Diese ur-menschliche Erfahrung spiegelt sich auch in Texten des AT. Trotz unserer Fehler bietet uns Jesaja die Hoffnung auf eine Zukunft des Friedens und des Neuanfangs. Gott ermöglicht Vergebung und will eine gerechte Welt schaffen - gemeinsam mit uns.
8. Türchen 🎄
Weihnachtsjubel
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Weihnachtsjubel !
"Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. ... Denn du hast ihr drückendes Joch, die Last auf ihrer Schulter und den Stab ihres Treibers zerbrochen." (Jes. 9, 2+3)
Ja, Stress und Streit können belasten, anderes noch viel mehr, viel tiefer. Aber jetzt kommt Weihnachten! Der Weihnachtsjubel erklingt! Weihnachtsfreude breitet sich aus.
Vorfreude und Festfreude.
Juden und Christen verbinden mit o.g. Worten die Freude über den kommenden Befreier.
Die Lasten unseres Lebens haben nicht das letzte Wort. Wenn unter dem Baum Streit ausbricht, aber auch, wenn unfassbar Schlimmes geschieht: Dem Christuskind liegst du am Herzen. Gottes Liebe will Zuflucht sein.
9. Türchen 🔔
Weihnachtsjubel - klassisch hörbar
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heute mal ohne Text und für die Ohren:
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Weihnachtsjubel - ganz klassisch
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Viel Freude wünschen wir!
- klassischer Weihnachtsjubel zum Anklicken
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10. Türchen🎄
Leinen los!
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Jesaja sagt auch: Jesus ist geboren, um dich zu er-lösen. Losmachen will er von den Stricken der Macht, die uns fesseln, und von den Fäden, mit denen wir manipulieren und steuern. Befreien vom Egoismus, in dem wir gebunden sind. In echte Freiheit setzen will er jeden, ob uns die Faszination der Macht leitet oder wir von Bösem belastet werden. Mit ihm beginne ein Zeitalter des Friedens, heißt es bei Jesaja auch. Das klingt absurd, wenn wir in die Welt schauen. Mit dir zusammen will Jesus das Gute bewirken. Gott handelt nicht über uns hinweg. Er agiert voll Liebe. Also: Mit uns zusammen. Lassen wir uns darauf ein?
Dieser Neugeborene ist nicht nur ein Kind. Er ist zugleich dein Gott selbst, der „Ewig-Vater“, der dich bedingungslos liebt und dich erlösen will - wenn du willst.
11. Türchen 🔔
Weihnachtsjubel in der Shoppingmall - Flashmob
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in einer Shoppingmall in Berlin:
- Weihnachtsjubel - Flashmob
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im Untertitel findet sich der an die Situation angepasste Text des altbekannten Liedes
12. Türchen 🎄
Ein Engel und die Furcht
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In der Weihnachtsgeschichte fordert der Engel die Hirten auf: „Fürchtet euch nicht!“. Doch warum sollten sie sich fürchten? Steht ein Engel nicht für etwas Gutes? Furcht ist jedoch nicht dasselbe wie Angst. Vielmehr ist es Ehrfurcht, abgrundtiefes Staunen und Respekt vor der Macht des heiligen Engels, dem man die Nähe Gottes abspürt; er ist anders als wir. Die Hirten kennen ihn nicht und haben zunächst Schwierigkeiten ihm zu vertrauen. Mit seiner Aufforderung möchte der Engel die Hirten ermutigen, ihm Vertrauen zu schenken und seine Worte zu glauben. Weihnachten bedeutet somit auch, Gott zu vertrauen und sich anzuvertrauen, auch wenn man Dinge zunächst nicht versteht. Vertrauen brauchen wir zum Leben. Die Engel laden dazu ein.
13. Türchen 🔔
Engel DIY
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Heute gibt es was zu tun:
- klick it: Engel selbst gemacht
14.Türchen 🎄
Friedensbotschaft
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Ein berühmter Abschnitt aus dem Evangelium ist unter anderem Lk. 2, 8- 15, wo ein Engel Hirten erzählt, dass Jesus geboren wurde. Er erzählt ihnen von der Freude, und wie sie das Kind auffinden werden. Besonders ist aber auch der Abschied des Engels. Dieser singt mit einem speziell dafür erschienenen Engelschor: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“. Natürlich ist es zum einen ein Lobgesang auf Gott, aber die Engel singen auch zu den Hirten:
Sie sprechen den Menschen, die Gott liebt und in seinem Auftrag, Frieden zu. Bis heute sehnen sich viele nicht nur zur Weihnachtszeit ebenfalls nach Frieden!
Hier zeigt sich: Gott will den Frieden.
15. Türchen 🔔
adventliches Sandpainting
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die Perspektive der Hirten:
- klick it: adventliches Sandpainting
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16. Türchen 🎄
"Ich lasse mir doch keinen Bären aufbinden!"
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„Euch ist heute der Heiland geboren ... Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.” Als so den Hirten die Geburt des Jesuskindes von einem Engel verkündet wurde, zogen diese los, um es selbst zu sehen. Sie wollten sich selbst davon überzeugen. Leichtgläubig waren sie offenbar nicht. Das muss ich sehen, sonst glaube ich es nicht! - Wie menschlich! Wir wollen sehen, erleben, nachweisen können, dass stimmt, wovon wir überzeugt sind. Das war bei den Menschen der Bibel nicht anders. Dadurch, dass die Hirten das Wunder mit eigenen Augen gesehen hatten, empfanden sie das Wunder auch als ein solches, freuten sich und priesen Gott. ⭐️ Ein segensreicher Zweifel.
17. Türchen 🔔
Ausgerechnet die?
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Die Botschaft der Engel gilt nicht nur den unbeliebten Hirten, sie gilt der ganzen Menschheit und in besonderer Weise für die Armen der Welt. Wie die Außenseiter der damaligen Gesellschaft, die Hirten, sind alle eingeladen, zur Krippe im Stall zu kommen, niemand ist ausgeschlossen. Den Hirten wird also stellvertretend für alle Menschen die Frohe Botschaft verkündet, und so machen sie sich auf den Weg durch die Dunkelheit zum Kind. Diese Einladung an alle gilt bis heute. ... Die Hirten kehrten nach der Begegnung mit Jesus und seiner Familie in den Alltag zurück und und priesen Gott. Eine Ermutigung auch unsere Erfahrungen der Begegnung mit Jesus und seiner befreienden Botschaft in den Alltag zurückzutragen.
(nach Frank Kürschner-Pelkmann)
18. Türchen 🎄
festklammern statt empfangen
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Die drei in Mt 2,1-11 genannten Sternforscher folgen einem besonderen Stern, der sie nach Betlehem führt. Um den neugeborenen König der Juden, Jesus, zu finden, folgen sie ihm. Obwohl Herodes sie nach dem Geburtsort des Kindes fragt, kehren die Sterndeuter nicht zu ihm zurück, als sie Jesus finden.
Herodes verkörpert hier jemanden, der Angst hat, Macht zu verlieren. Dies lässt sich auch auf die unsere Welt beziehen, in der Menschen viel tun, um ihre Macht zu behalten, Angst haben, sie zu verlieren, und dabei übersehen, was gerade wirklich wichtig und wunderbar ist. -- Demgegenüber steht der christl. Glaube und die Botschaft, Jesus zu folgen. Dieser Glaube wird durch die Demut und Ehrfurcht der Sternforscher verdeutlicht.
19. Türchen 🔔
Weihnachten erforschen
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Zu Weihnachten geschieht Mirakulöses: Wunderbares, Sonderbares. Die Geburt Jesu war ver-wunder-lich. Das zieht viele an, gerade auch Forschende, denn das Unbekannte und Unfassbare ist faszinierend.
Wissenschaft, wie wir sie heute verstehen, folgt modernen Prinizpien. Die Wissbegierde und den Forscherdrang des Menschen gab es aber schon immer. Die drei Weisen aus dem Morgenland sind "Wissenschaftler" von vor 2000 Jahren, die die Welt verstehen wollten. Sie erkennen: Weihnachten ist ein Wunder! Hier wirkt Gott. Doch letztlich liegt es bei jede:m Einzelnen, wie sie/er damit umgehen möchte. Die Weisen aus dem Morgenland entschieden sich, zu glauben und zu forschen - das schließt sich bis heute nicht aus.
20. Türchen 🎄
Migration und Weihnachten
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Migration und Weihnachten? „Wo ist da die Verbindung?“, denkt man als Erstes.
In Matthäus 2, 13-23 wird uns erzählt, wie Jesus und seine Eltern kurz nach seiner Geburt gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und nach Ägypten zu gehen, um dem Zorn des Königs Herodes zu entfliehen. Diese Flucht war eine Reise ins Ungewisse, eine Reise, die auch heute viele Menschen antreten müssen, um ihr Leben und das ihrer Familie zu retten.
Weihnachten wird allgemein als Fest der Liebe betrachtet und diese sollte für alle gelten egal woher man kommt. -- Weihnachten erinnert uns daran, dass wir alle auf dieser Welt miteinander verbunden sind und dass wir uns gegenseitig in Not helfen müssen.
21. Türchen 🔔
ein Mann denkt neu
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Für Josef ist das eine Zumutung! Maria, seine Verlobte ist schwanger - aber nicht von ihm. Um sie nicht bloßzustellen, plant er, sich heimlich von ihr zu trennen. Ein Traum stoppt ihn. Er hört vom göttlichen Ursprung des Kindes und dessen Auftrag.
Eine Herausforderung für den Zimmermann. Das verändert Josef. Er muss offen sein für unvorstellbar Neues. Hier geht es nicht um seine Pläne, aber er wird gebraucht, mit seiner Stärke, Liebe, dem Glauben. Das alles macht Josef zu einem sehr mutigen und offenem Menschen, der auf Gott vertraut und sich auf Neues einlässt. Ohne, dass er seine gesellschaftl. Macht über Maria nutzt. Fast modern hat er Frau und Kind im Blick und priorisiert nicht automatisch sich. Er weiß, es gibt Wichtigeres als die eigenen Ideen und Pläne.
22. Türchen 🎄
tief-sinnig und facettenreich
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"Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen", heißt es beim Stall. -- Maria selbst formuliert: »Ich lobe den Herrn aus tiefstem Herzen. Alles in mir jubelt vor Freude über Gott, meinen Retter. Denn er wendet sich mir zu, obwohl ich nur seine unbedeutende Dienerin bin ... Gott, der mächtig ist, hat Großes an mir getan« --
Facettenreich ist Maria. Tief. Tiefsinnig. Sie sinniert über das, was sie erlebt. Gibt dem Raum. Beobachtet, was in ihr durch die Gedanken über Gott geschieht. Im Magnificat: Kraftvolle Worte aus bescheidenem Mund. Überrascht und staunend realisiert Maria eine andere Wirklichkeit, die unsere Wirklichkeit erreicht. Eine unfassbare Zuversicht und Gewissheit löst dies in ihr aus, gibt ihr Kraft und Mut.
23. Türchen 🔔
one of us
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"Er, der in göttlicher Gestalt war, ... entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt." (Phil 2, 6-7)
Weihnachten ist nicht nur eine Zeit der Freude und des familiären Miteinanders, es ist auch die Zeit, seit der Gott unter uns weilt. -- Am Tag der Geburt Jesu Christi erniedrigte Gott sich selbst, um den Menschen nahe zu sein, Leid und Freude zu verstehen und mit den Menschen mitzufühlen. Mit Jesus Christus auf Erden entsteht Hoffnung. Er verbindet Gott und Menschsein und steht im Zentrum des Christentums. Dies dürfen wir in dieser Zeit feiern und uns auf Gottvertrauen besinnen.
24. Türchen 🎁🔔🎄👶❣️
Gottes so andere Herrschaft
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Gott wird Mensch. So herrscht Gott. Gott macht sich klein. Er blickt uns gerade in die Augen, nicht von oben herab. Liebe motiviert ihn, nicht Schwäche. Liebe zu dir.
Später streiten sich Jesu Jünger, wer der Größte unter ihnen sei. Jesu Antwort: "Wer der Erste unter euch sein will, der soll euer Diener sein." Gott hat es so gemacht: Diener sein. Füße waschen. Nicht die erste Wahl vieler Menschen. Als Gott sieht, wie die Menschen Ihre aus Liebe und zur Liebe gegebene Freiheit zum Schaden für andere nutzen, kommt Gott zu uns. Nicht um zu strafen, sondern um uns einen besseren Weg vorzuleben und uns dazu zu befreien.
Dafür hilft er uns loszulassen, was uns vorher antrieb. Gott kommt selbst in die Welt, um zu helfen, für Menschen da zu sein. Weihnachten symbolisiert dies. Gott wird Mensch. Menschlich zu sein lebt er uns vor.
Freut euch, frohlocket! - Halleluja!
Weihnachtsjubel in der Shoppingmall
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nach Lk. 2, 8-15a)
Die Weihnachtsgeschichte stellt eine der bekanntesten Geschichten der Bibel dar und wird jedes Jahr an Heiligabend in Form von Krippenspielen aufgeführt. Sie trägt einen wichtigen Teil zur Weihnachtsfreude bei. Nachdem Maria Jesus gebar, erschien nahe der Krippe ein Engel vor Hirten, die ihre Schafe hüteten. Sie fürchteten sich zunächst vor ihm, er brachte ihnen aber schnell nahe, dass sie keine Angst vor ihm haben müssten und er ihnen eine große Freude für das ganze Volk verkünde. Später in der Geschichte wird Gott geehrt und Frieden allen, die ihn ehren versprochen. Die Geschichte zeigt also, dass man sobald man auf Gott vertraut, Gutes erfährt. Jesus wird hierbei als gesandter Gottes als etwas positives gesehen, was Freude erweckt.
Zusätzlich steigt durch die Krippenspiele auch bei den Kleinen die Vorfreude auf Weihnachten. Sie können sich somit auf eine leicht verständliche Weise mit der Weihnachtsgeschichte auseinandersetzen. -
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Was bedeutet Weihnachten? Der Mensch und Gottes (so andere) Herrschaft Joh 1, 4+5 + 9-14
Was bedeutet Weihnachten?
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Weihnachten ist im Christentum ein besonderer Anlass, bei dem auch die Gerechtigkeit wichtig ist. Der Herr wird nicht nach dem richten und urteilen, was seine Augen sehen und seine Ohren hören. Sondern er wird mit Gerechtigkeit handeln und so auch den Armen und den Elenden zu ihrem Recht verhelfen.
(nach Jes 11 1-5) -
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jes 3,4
Auch weil Gott im Gericht für echte Gerechtigkeit sorgt, verspricht Jesaja eine strahlende Zukunft für die Menschen.
Die Verheißung zeigt, dass am Ende die Gnade und Liebe Gottes siegt, uns Hoffnung gibt und ein erneuertes, strahlendes Leben verspricht. Dieses Fazit, dass Gottes Liebe - in Jesus - und auch seine Gnade die Oberhand behält, kann als eine Deutung des Weihnachtsfests gesehen werden.}◼1
Lukas' historischer Anspruch
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Joseph und Maria gingen nach Bethlehem, der Stadt Davids, um an der Volkszählung teil zu nehmen. Während sie dort waren brachte Maria Jesus zur Welt, welchen sie in eine Krippe legte, da in der Herberge kein Platz mehr frei war. In der Nähe waren Hirten, welche nachts ihre Herde hüteten. Ein Engel kam zu ihnen, weshalb sie sich fürchteten, der Engel beruhigte sie jedoch und erklärte ihnen, dass ihr Sohn der Herr Christus sei.
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Lukas legt in seiner Version der Geburt Jesu besonderen Wert auf die Details. Die Präsenz der Hirten, die Volkszählung und die Krippe sind allesamt in der Version enthalten. Gleichzeitig wird die theologische Bedeutung hervorgerufen- die Ankunft des Messiahs als Heiland und Erlöser. Weihnachten wird so zu einem wichtigen Ereignis für die Religion, welches die Menschheit an die Liebe Gottes erinnert, welche in einem simplen Stall gestalt annahm.
Die Hirten: Hören und ... glauben?
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Der Engel sprach zu den Hirten: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, ... denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr ... Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."
Die Hirten wurden nachts, während sie ihre Herde hüteten, von Engeln besucht. Diese verkünden die große Freude: Christus, der Heiland, wäre geboren worden. In Bethlehem würden sie das Kind in einer Krippe finden könnten. Die Hirten hören , glauben sie diese. Sie entscheiden sich, nach Bethlehem zu gehen. Durch ihren Glauben vertrauen sie der Botschaft und wollen das Wunder selber sehen.
Was bedeutet Weihnachten?
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Habt ihr schon gewusst, was Weihnachten bedeutet?
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In Jesaja 11, 6-10 heißt es: Friede wird kommen! Es wird der Wolf beim Lamm wohnen und es wird keine Gefahr mehr geben. Dann, wenn der Sohn Isais, welcher ist Jesus, als ein Zeichen von der Welt erkannt wird. Freut euch, denn niemand wird mehr Schaden tun und es wird Friede sein.
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Er symbolisiert die Wendung zum Guten.
- Jes, 5+6 -
Geleitet von Egoismen und Machtmissbrauch
Gott macht sich klein
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Gott macht sich klein.
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Der allmächtige Gott bindet sich an die Grenzen des Menschlichen. Durch Jesus wird das sichtbar. Schon immer ist er im Miteinander an den Menschen gebunden. Durch seine Liebe zu seinen Menschen beschränkt er sein Handeln. Er stimmt sich mit uns ab. Was wir nicht wollen, geschicht nicht. Er zwingt uns seine guten Absichten nicht auf. Wenn wir unser Ding machen wollen, lässt er uns Freiraum dafür. Wenn wir Das Gute geschicht auch oft nicht, weil wir dafür nicht zur Verfügung stehen. Wir haben andere Pläne. Nicht unbedingt böse, aber andere.
ein Adventslied der bekennenden Kirche im Dritten Reich
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Die Nacht ist vorgedrungen
Ein Adventslied aus dem Jahr 1938 von Jochen Klepper. 1942 haben er, seine Frau und seine Tochter sich getötet, weil sie Angst um seine jüdische Frau und Tochter hatten.
Im Wissen um den Wert seines von Gott gewollten Lebens und im Hoffen auf die Gnade Gottes vertraute er sich angesichts der vor ihnen liegenden Schrecken dem an, mit dem sie alle durch das Leben gegangen waren.
mit Bildern einer vorgedrungenen Nacht, also in der Morgendämmerung:
https://www.youtube.com/watch?v=18cBsAxx1Hs
3 mp3-Versionen:
https://www.sermon-online.com/de/contents/11736