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Personalwesen LF 13

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Quantitative Personalplanung

  • Zeitfenster: kurzfristig
    Aufgabe: Erstellung PEP (i.d.R. wochenweise)
    Was gilt es bei der Planung zu berücksichtigen?
  • 1. Arbeitszeitgesetz, z.B. Höchstarbeitszeit von 8 Stunden
    2. Mitarbeiterwünsche
    3. Urlaub
    4. Berufsschulzeiten Azubis

Stellenbeschreibung

  • Inhalte einer Stellenbeschreibung:
  • 1. Stellenbezeichnung
    2. Stellenaufgaben
    3. Stellenanforderung
    4. Über-/Unterordnung

2. Stellenanzeigen

  • =Arbeitsplatz- oder Tätigkeitsbeschreibung
    Inhalte einer Stellenanzeige
    1. Genaue **Stellenbezeichnung**
    2. Welchen **Aufgaben** erwartet Sie?
    3. Welche **Fähigkeiten** sollten Sie mitbringen?
    4. Wer sind Wir(das Unternehmen)?
    5. Was sollte in der **Bewerbung** und wo hin sollte sie geschickt werden?
      Stellenanzeige
  • Keine Diskriminierung in Stellenanzeigen
    • wegen der Herkunft
    • wegen der Religion
    • oder wegen dem Geschlecht
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3. Bewerbungen beurteilen und vergleichen

  • Beurteilungskriterien:
    1. Saubere Struktur der Bewerbung
    2. Gibt es Bildungslücken?
    3. Hat der Bewerber Berufserfahrung?
    4. Abschlussnote der Ausbildungsprüfung
    5. Fehltage in vorherigen Werdegang
    6. Bild im Lebenslauf
  • Bei mehreren Bewerbern werden Pros und Kontras aufgelistet und zum Schluss wird ein kleiner Bewerberkreis zum Vorstellungsgespräch eingeladen!

1. Personalbeschaffungswege

4.1 Klassisches Vorstellungsgespräch

  • Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen bei einem Vorstellungsgespräch?:
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  • 1. Den Bewerber kennenlernen (Auftreten, Aura)
    2. Einen Gesamteindruck gewinnen (Äußeres Erscheinungsbild)
    3. Mehr Informationen erlangen
  • Der "Rote Faden" eines Vorstellungsgesprächs:
  • 1. Begrüßung/Smalltalk
    2. Auf den Lebenslauf/ die Bewerbung näher eingehen
    3. Persönliche Fragen/ Ziele im Unternehmen
    4. Offene Fragen vom Bewerber (immer Fragen stellen!)
    5. Eventuelle Zusage/ Hinweis auf Rückmeldung hinsichtlich des Unternehmens

4.2 Bewerberauswahl durch Assessmentcenter

  • Assessmentcenter
    • aufwendiger Bewerbungsprozess um den richtigen Bewerber zu finden (Praxis und Theorie), Allgemeinbildung
    • Postkorb Übung: wildes Büro/Ordnung, roter Faden
  • **Vorteile:**
    • Den besten Bewerber finden
    • Zeit sparen
  • **Nachteile:**
    • hohe Kosten
    • großer Aufwand
  • Vorteile für den Bewerber:
    • kann sich in den Vordergrund spielen
      (Stärken und Schwächen Abgleich)
  • Nachteile für den Bewerber:
    • sehr Oberflächlich
    • nicht als Mensch beweisen
    • kein Persöhnlicher Kontakt
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4.3 Rechtlich zulässige und unzulässige Fragen in einem Vorstellungsgespräch

  • Zulässig:
  • 1. Fragen über berufliche und fachlíche Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen
    2.Fragen über den Familienstand (ledig, verheiratet, geschieden)
  • Unzulässig:
  • 1. Schwangerschaft
    2. Familienplanung
  • Merke: Wenn du in einem Vorstellungsgespräch unzulässige Fragen gestellt werden, musst du diese nicht wahrheitsgemäß beantworten. Dies hat keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zur Folge.

Arbeitsvertrag

  • Nennen Sie vier Bestandsteile eines Arbeitsvertrages ****
  • • Urlaubstage
    • Gehalt
    • befristet oder unbefristet
    • Vertragspartner

Rechte des Arbeitnehmers

  • Fürsorge - Geschäftsräume & - Arbeitsmittel müssen so beschaffen sein, dass der Arbeitnehmer gegen Gefährdung seiner Gesundheit geschützt ist
  • Erholungsurlaub * - Das Bundesurlaubsgesetz garantiert einen mindesturlaub von 24Tagen (4 Wochen)

Pflichten des Arbeitnehmers

  • Pflichten beim Arbeitsvertrag
  • Schweigepflicht: Der Angestellte darf beispielsweise nicht weitererzählen, wann der Geldtransporter das Geld abholt.
  • Weisungsrecht des Arbeitgebers
    • Arbeitgeber kann Arbeitnehmer zur unangenehmener Arbeit verpflichten

Personalentwicklung

  • Grundsätzlich sorgen die Unternehmen für die Humanisierung der Arbeit, beispielsweise in Form von flexiblen Arbeitszeitmodellen wie Gleitzeit oder Homeoffice.
  • Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben die Unternehmen großes Intesse an der Entwicklung ihres Personals, um diese langfristig an sich zu binden:
  • Folgende klassische Entwicklungsmöglichkeiten gibt es:
  • 1. Ausbildung
  • 2. interne/externe Fortbildungen (ergänzende Kompetenzen zum ausgeübten Aufgabenbereich)
  • 3. Weiterbildung (zusätzliche Qualifikation, die sich nicht zwingend auf das aktuell ausgeführte Berufsfeld beziehen)
  • 4. Umschulung

Unterlagen Personalabteilung (4)

  • Welche Unterlagen sind im Personalbüro vor Arbeitseintritt abzugeben?
  • 1. Bankdaten
  • 2. Mitgliedschaft Krankenkasse
  • 3. Kopie Ausweis/ ggf. Führungszeugnis
  • 4. Steueridentifikationsnummer
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Datenschutz

Gesetzliche Kündigungsfristen

  • Grundkündigungsfrist für den Arbeitgeber:
  • • Frist 4 Wochen - Nur zum 15. oder Ende des Monats
  • *Betriebsdazugehörigkeit über zwei Jahre*:
  • • Frist 4 Wochen - Nur zum Monatsende
  • Längere Betriebsdazugehörigkeit= längere Kundigungsfrist von mehreren Monaten, auch nur zum Monatsende
    Hinweis: Kündigungsfristen werdn i. d. R.. in der Prüfung hierzu vorgegeben!

Besonderer Kündigungsschutz

  • Ein besonderer Kündigungsschutz besteht für folgende Personengruppen:
  • • Schwerbehinderte
  • • werdende Mütter
  • • Arbeitnehmervertreter (Betreibsrat)
  • • Azubis

Zulässige Kündigungsgründe

  • Betriebliche Erfordernisse :
  • • Insolvenz
  • • Umsatz geht zurück
  • Im Verhalten begründet :
  • • Stört den Betriebsfrieden
  • • langanhaltende schlampige Arbeit
  • In der Person begründet:
  • • Sucht (Alkohol oder Drogen)
  • • Führerscheinentzug

Lerntipp:

Die ersten drei Aspekte der Stellenbeschreibung sind identisch mit der Stellenanzeige

Kommt i.d.R. immer dran!!!

Merke: Die Kündigung ist eine 

einseitige Willenserklärung  muss schriftlich

 verfasst werden und dem 

Arbeitnehmer nachweislich zugestellt sein